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Campusradio zum Reinhören und Mitmachen

Ein Besuch beim Campusradio couchFM: Hier können sich Studierende aller Berliner Unis entspannt und professionell in der Redaktion und am Mikrofon ausprobieren
ALTERNATIVTEXT

Das Campusradio couchFM ist ein Projekt von HU
und MIZ. Abbildung: couchFM

Montagabend, 18 Uhr. Eine kleine Runde Radiobegeisterter hat sich im Seminarraum in der Georgenstraße versammelt: Es ist die wöchentliche Redaktionssitzung von couchFM. Fabian Kühne, Chef vom Dienst, fragt mit einem Grinsen: „Will sich jemand fürs Protokoll bereit erklären?“ Auf dem Programm steht die Besprechung des Beitragsplans der vergangenen Woche, es gibt Feedback und Höreindrücke. Was kam gut an? Was ist verbesserungswürdig? Und was sollte man on air lieber nicht sagen? Heiko Reusch, Moderator und Redakteur beim Berliner Radiosender FluxFM, coacht die Nachwuchs-Radiomacher vom Campusradio. Sein Tipp für die Studierenden lautet heute: „Rummelplatzfloskeln“ am besten vermeiden. Statt Abmoderationen wie „bis gleich“ und „viel Spaß“ kann lieber direkt der Musiktitel abgefahren werden. Lob für das Radioprogramm der Studierenden gibt es aber auch. „Ich würde diesen Beitrag immer noch heiraten, so gut finde ich den!“, sagt Heiko Reusch über einen besonders gelungenen Programmpunkt. Und davon gibt es einige.

couchFM ist wie professionelles Radio

Das Campusradio couchFM ist Radio von Studenten für Studenten. „Fast niemand steigt bei uns ein, wenn er im ersten Semester ist“, sagt Fabian Kühne. Denn zum Studienbeginn ist erstmal alles neu und groß und viel an der Uni. Dennoch lohnt es sich, schon früh im Studium den Blick schweifen zu lassen und Chancen wie die Mitarbeit bei couchFM wahrzunehmen. Hier können Studierende während ihres Studiums lernen, wie Radio und Redaktion funktionieren. Erste Schritte machen und zugleich praktische Erfahrungen sammeln, die später gute Referenzen bilden. Und natürlich macht die Arbeit bei couchFM auch Spaß. Grundsätzlich ist hier alles möglich, was auch das professionelle Radio bietet. couchFM gliedert sich in Wortredaktion, Musikredaktion, Onlineredaktion und Videoredaktion mit jeweils spezifischen Aufgaben. Wer wann was moderiert, wird auf den Redaktionssitzungen besprochen – die Studierenden können sich nach eigenen Kapazitäten und Vorlieben flexibel einbringen.

Eine von ihnen ist Jenni Weese. Sie studiert Kulturwissenschaft sowie Kunst- und Bildgeschichte an der HU und ist seit 2014 bei couchFM aktiv: „Ich finde vor allem gut, dass man sich ausprobieren kann. Es gibt eine niedrige Einstiegsschwelle, um Radio zu machen und die Möglichkeit, Inhalte zu produzieren, die vom Formatradio abweichen. Trotzdem wird dabei alles professionell begleitet.“

Das läuft bei couchFM

Gesendet wird täglich eine Stunde lang. Immer montags gibt es die besten couchFM-Sendungen als Wiederholung. Dienstag und Freitag wird „Das Magazin“ live aus dem Hörfunkstudio im Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ) gesendet, mittwochs läuft das „Klangkompott“, die thematische Musiksendung von couchFM. Donnerstag gibt es einen Talk - entweder das „Gästezimmer“ oder den Wissenstalk „Studentenfutter“. Und am Wochenende gibt es jeweils eine Stunde lang gute Musik. Die Musikredaktion pflegt gute Kontakte zu Promotern der Musikbranche und entscheidet, welche Musik zu couchFM passt und welche neuen Titel mit ins Programm aufgenommen werden.

Die Redakteurinnen und -Redakteure sind allesamt Studierende verschiedener Fachrichtungen. Dabei vereint couchFM als Ausbildungshörfunk Studierende aller Berliner Universitäten, ist jedoch ein gemeinsames Projekt der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und des MIZ. Die Redaktionssitzungen finden in den Räumlichkeiten der HU statt, während die Radiosendungen im Sendestudio des MIZ aufgezeichnet werden.

Trailer von couchFM - das berliner campusradio

Wer reinhören will: couchFM sendet von 17 bis 18 Uhr auf der Frequenz von ALEX Berlin auf 91.0 und im Livestream auf couchfm.de. Und wer mitmachen will, der kann gleich loslegen. „Jeder, der studiert, ist herzlich willkommen, sich bei uns auszuprobieren und dabei das professionelle Radiomachen zu lernen“, sagt Fabian Kühne.

Autorin: Kerrin Neumann

Weitere Informationen:

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