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Forschen in Princeton, Singapur oder São Paulo

Studierende, Forschende und Verwaltungsmitarbeiter können von den Netzwerken mit weltweit herausragenden Universitäten profitieren

Princeton University
Die Princeton University ist ein wichtiger HU-Profilpartner.
Abbildung: Uwe Eigner

Internationale Netzwerke und globale Perspektiven sind mittlerweile unabdingbar für erfolgreiche Forschung und Lehre. Starke Partner dafür sind die Profilpartner der Humboldt-Universität zu Berlin (HU). Was so abstrakt klingt, ist jedoch ganz einfach: Der HU geht es dabei vor allem darum, im engen Dialog mit strategischen internationalen Partnern ein einzigartiges Profil herauszuarbeiten, an dem alle Mitglieder der Institution teilhaben können.

Ausgehend von den vielfältigen internationalen Beziehungen der HU baut die Stabsstelle Internationalisierung deshalb seit 2012 eine Auswahl an strategischen Partnerschaften mit global herausragenden Universitäten auf: Princeton University, National University of Singapore (NUS) und Universidade de São Paulo (USP) gehören in ihren Regionen jeweils zu den führenden Wissenschaftsinstitutionen und bieten HU-Mitgliedern Zugang zu exzellenten regionalen Netzwerken, Kontakten und Informationen.

Langjährigen Kooperationsbeziehungen in Forschung und Lehre

Neben den bilateralen Profilpartnerschaften hat die HU auch ihre langjährigen Kooperationsbeziehungen in Forschung und Lehre multilateral mit zentraleuropäischen Staaten weiter ausgebaut. Dem Central European Network for Teaching and Research in Academic Liaison (CENTRAL), das vom DAAD gefördert wird, gehören neben der HU auch die Universität Warschau, die ELTE Budapest, die Universität Wien und Karls-Universität Prag an.

Ein wichtiges Element der Profilpartnerschaften sind jährliche Ausschreibungen für bilaterale Forschungs- und Lehrprojekte. Die Finanzierung für die besten Projekte – ausgewählt von gemeinsamen interdisziplinären Kommissionen – wird von beiden Partneruniversitäten jeweils paritätisch getragen und fließt 1:1 in Forschung und Lehre. Bislang wurden in einem kompetitiven Verfahren 36 Forschungsprojekte mit der Beteiligung von rund 200 Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern und Studierenden aus nahezu allen Fakultäten der HU ausgewählt. Die aktuellen Ausschreibungen mit Princeton, NUS und USP laufen seit Anfang Dezember diesen Jahres. Alle Forschenden der HU sind eingeladen, sich zu bewerben.

Studierende profitieren von dem exzellenten Netzwerk

Intensiver Austausch und Vernetzungfinden zudem auch gezielt auf Governance-und Verwaltungsebene statt, um die Netzwerke noch stärker zu knüpfen und von einander zu lernen. So besuchte im April dieses Jahres eine Delegation der HU-Verwaltung ihre Pendants in Princeton, im September folgte ein intensiver Austausch an der NUS. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Rahmen der Profilpartnerschaft ermöglichte dabei eine besonders offene und fruchtbare Gesprächsatmosphäre.

Auch Studierende profitieren von dem exzellenten Netzwerk. In diesem Jahr konnten beispielsweise fünf herausragende HU-Absolventen am „Simpósio Internacional de Iniciação Científica eTecnológica da USP – SIICUSP“ in São Paulo teilnehmen. Gemeinsam mit der USP baut die HU dabei den Bereich „Forschendes Lernen“ durch dieses in Brasilien bereits seit 24 Jahren erfolgreich umgesetzte Format der Nachwuchsförderung aus. Zudem stehen jährlich bis zu zehn Studierenden-Austauschplätze bereit. Das erste internationale deutsch-brasilianische Graduiertenkolleg IRTG1740 „Dynamische Phänomene in komplexen Netzwerken“ ist in diesem Jahr bereits in die zweite Förderperiode gegangen.

Das Konzept der Strategischen Partnerschaften trägt greifbare Früchte. Die Profilpartnerschaft mit der NUS wurde jüngst für den weiteren Ausbau der Kooperationen erneuert. Die Vertragsverlängerung mit Princeton ist für März kommenden Jahres geplant.

Autor: Werner Wolf

Princeton Fung Global Forum 2017

Der HU-Profilpartner Princeton University veranstaltet sein Princeton-Fung Global Forum 2017 in Berlin. Am 20. und 21. März 2017 diskutieren internationale Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zum Thema „Society 3.0+: Can Liberty Survive the Digital Age?“.

Mit Prof. Dr. Claudia Bruns vom Institut für Kulturwissenschaft, Prof. Dr. Martin Eifert von der Juristischen Fakultät und Prof. Dr. Björn Scheuermann vom Institut für Informatik sitzen gleich drei Humboldtianer auf den Panels der renommierten Veranstaltung und diskutieren ihre Perspektiven auf die rechtlichen Rahmenbedingungen des World Wide Web, digitale Überwachung und das Internet of Things.

Weitere Informationen

Kontakt

Claudia Schmidt-Memmler (für Princeton University)
Humboldt-Universität zu Berlin
Stabsstelle Internationalisierung

Tel.: +49 30 2093-20091
claudia.schmidt@hu-berlin.de

Nina Mikolaschek (für Universidade de São Paulo)
Humboldt-Universität zu Berlin
Stabsstelle Internationalisierung

Tel.: 030 2093-20088
nina.mikolaschek@hu-berlin.de

Dr. David Glowsky (für National University of Singapore)
Humboldt-Universität zu Berlin
Stabsstelle Internationalisierung

Tel.: +49 30 2093-20081
david.glowsky@hu-berlin.de

Aleksandra Laski (für CENTRAL)
Humboldt-Universität zu Berlin
Stabsstelle Internationalisierung

Tel.: +49 30 2093-20084
aleksandra.laski@hu-berlin.de

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