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Technische Abteilung stellt Umzugskonzept vor

Im Hauptgebäude Unter den Linden 6 wird gebaut, zwischen 2017 und 2020 werden insgesamt 110 Büroräume umgesetzt. Was bedeutet das für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?
Im Hauptgebäude der Humboldt-Universität wird gebaut

Im Hauptgebäude der Humboldt-Universität wird in
den kommenden Jahren gebaut.
Abbildung: Heike Zappe

Die Grundinstandsetzung des Hauptgebäudes ist ein großes und komplexes Projekt. Über den Zeitraum von fünf Jahren werden Teile des Gebäudes zur Baustelle – mit Konsequenzen für Mitarbeiter, Studierende und Besucher. Um über den Stand der Bauarbeiten und die Umzugsplanungen zu informieren, hatte der Vizepräsident für Haushalt, Personal und Technik Ende Januar zu einer Infoveranstaltung mit Vertretern der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen sowie der zuständigen Architektin Ingrid Hentschel in den Senatssaal eingeladen.

Knapp 100 Mitarbeiter nutzten die Chance, um sich zu informieren und Fragen zur Barrierefreiheit der Baustelle, zur Organisation der Umzüge und der zu erwartenden Lärmbelastung zu stellen.

"Wir müssen diese Maßnahme gemeinsam angehen"

„Wir sind dankbar, dass der Senat hier baut und 46 Millionen Euro in das Gebäude investiert“, sagte Ewald-Joachim Schwalgin, Leiter der Technischen Abteilung der HU. Allerdings wies er darauf hin, dass ein solches Projekt nicht ohne Belastungen für den Universitätsbetrieb umgesetzt werden kann: „Wir bitten um Verständnis, wir müssen diese Maßnahme gemeinsam angehen.“

Betroffen von den Bauarbeiten sind vor allem der Ostflügel und – etwas später im Projekt – der Mitteltrakt des Hauptgebäudes. Zwischen 2017 und 2020 werden insgesamt 110 Büroräume umgesetzt. Gebaut wird in verschiedenen Phasen, in denen jeweils verschiedene Abteilungen betroffen sind und einzelne Gebäudeabschnitte geräumt werden müssen. Das Ziel aller Projektverantwortlichen ist, dass möglichst viele Mitarbeiter während der Arbeiten nur einmal umziehen müssen.

Umzugskonzept mit zwei Varianten

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen tritt als Bauherrin auf und ist für die Projektleitung und -steuerung zuständig. Die Technische Abteilung übernimmt die Rolle der Kontaktbauleitung und ist Ansprechpartnerin für die Mitarbeiter. Seit mehr als einem Jahr wurde an möglichst reibungslosen und effektiven Auszugsszenarien gearbeitet.

Das Umzugskonzept, das ab dem Sommersemester 2017 greifen soll, sieht zwei Varianten vor: den Umzug in andere, vorher freigezogene Büros innerhalb des Gebäudes oder den zeitweisen Auszug in externe Gebäude in direkter räumlicher Nähe. Dazu wurde ein Teil des Palais am Festungsgraben (etwa 28 Büros) angemietet. Der Vertrag läuft zunächst bis Ende 2018. Auch wird das Gebäude in der Dorotheenstraße 28 umgebaut und saniert. Ab dem Wintersemester 2018/19, so der Plan, sollen hier ebenfalls etwa 30 Büros zur Verfügung stehen, für die eine Nachnutzung durch das Institut für Anglistik und Amerikanistik angedacht ist.

Suche nach Ausweichorten für Audimax und Kinosaal

Ob bei internen oder externen Umzügen: Wichtig ist der Technischen Abteilung, dass Einrichtungen möglichst geschlossen umziehen, um lange Wege und erschwerte Arbeitsbedingungen zu vermeiden. Neben Büroräumen werden auch Teile der Außenfassade und das Dach des historischen Gebäudes saniert, die Außenwand wird dazu eingerüstet – eine lärm- und schmutzintensive Arbeit, wie Architektin Hentschel erklärte. Das bereitet vielen Mitarbeitern im Hauptgebäude Sorgen. Mögliche Störungen sollen so gering wie möglich ausfallen, betonte Schwalgin. So wird die Fassade nur an geräumten Büros erneuert und besonders laute Arbeiten sollen frühmorgens oder abends stattfinden, wenn weniger Menschen im Gebäude arbeiten.

Auch die Nutzung von Audimax und Kinosaal im Ostflügel ist während der Baumaßnahme eingeschränkt. Alle für das Sommersemester 2017 angemeldeten Veranstaltungen sollen stattfinden, spätestens zum Sommersemester 2018 wird dann aber auch dort gebaut. Man sei in Gesprächen mit der Technischen Universität und der Charité, um Ausweichorte mit ähnlichen Kapazitäten zu finden. Das vorgestellte
Umzugskonzept, sagte Schwalgin, sei eben ein Konzept und wird in Details noch mit den betroffenen Abteilungen abgestimmt werden. Diese sind bereits informiert und eingebunden. Die Technische Abteilung will über den Stand und die Pläne auf ihrer Internetseite berichten.

Autor: Benjamin Binkle

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