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Blick zurück nach vorn: Fünf Jahre Sommer 2015 – Agenda für eine Neuordnung des Fluchtsystems

Das BIM veranstaltet am 4. September eine konstruktive Diskussionsrunde, die zu einem besseren Verständnis der sozialen und politischen Dynamiken der Fluchtmigration beitragen soll. Die Veranstaltung wird per Livestream übertragen

Die historische Entscheidungen zur Aufnahme von Geflüchteten vom Sommer 2015 hat die bundesdeutsche Gesellschaft nachhaltig verändert. Das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) hat die Fluchtmigration und ihre sozialen, ökonomischen und politischen Folgen in zahlreichen Studien untersucht. Mit einer vielstimmigen und konstruktiven Diskussion in Form eines Kettengesprächs soll die Veranstaltung „Blick zurück nach vorn: Fünf Jahre Sommer 2015 – Agenda für eine Neuordnung des Fluchtsystems“ zu einem besseren Verständnis der sozialen und politischen Dynamiken der Fluchtmigration beitragen.

Und nicht nur das. „Aus humanitärer, sozialer und wirtschaftlicher Perspektive sind die großen Fragen nach Steuerung der Fluchtmigration, der sicheren Aufnahmen von Geflüchteten sowie ihre Integration noch weitgehend ungelöst“, heißt es in einem aktuellen Papier des BIM. Deshalb wird es bei der Veranstaltung auch darum gehen, konkrete Perspektiven für ein menschenwürdiges Miteinander zu entwickeln – und nicht zuletzt den Austausch zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu befördern.

Die Veranstaltung wird von Universitätspräsidentin Prof. Dr. Sabine Kunst sowie von der Beauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration der Bundesregierung, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, mit Videobotschaften eröffnet.

Prof. Dr. Herbert Brücker (BIM) leitet die Veranstaltung mit einem Vortrag ein, der über eine politisch-wirtschaftliche Analyse hinaus auch ethische Fragen in den Blick nimmt. Im Zentrum des Abends steht ein Kettengespräch, in dem rollierend zwei Akteure aus verschiedenen Perspektiven Stellung nehmen. Daran nehmen teil:

  • Dr. Ahmad Al Ajlan (Universität Bielefeld)
  • Prof. Dr. Bilgin Ayata (Universität Graz)
  • Gerald Knaus (European Stability Initiative)
  • Erik Marquardt (Die Grünen/EFA, Mitglied des Europ. Parlaments)
  • Dr. h.c. Frank-J. Weise (Vorstandsvorsitzender der Hertie-Stiftung)
  • Bashar Kanan (Schauspieler, Maxim Gorki Theater)
  • Prof. Dr. Naika Foroutan (BIM)

Im Anschluss gibt es ein Kulturprogramm von Zoran Terzic (Piano & Lesung) sowie Derya Yildirim (Konzert).

Aufgrund der Corona-Beschränkungen findet die Veranstaltung am 4. September 2020 im
Palais am Festungsgraben (Berlin) mit einem ausgewählten Publikum statt und wird
per Livestream übertragen.

Eine Veranstaltung des BIM und der Humboldt-Universität zu Berlin.

Medienpartner: SPIEGEL TV

Weitere Informationen

Kontakt

Dipl.-Pol. Damian Ghamlouche
Wissenschaftlicher Geschäftsführer
Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)
Humboldt-Universität zu Berlin

Tel.: +49 (30) 616-43 106
d.ghamlouche@hu-berlin.de

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