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Humboldt-Universität zu Berlin

Coronavirus – Fragen & Antworten

Antwort zeigen oder verstecken Was sind die Symptome?

Wie andere Erreger von Atemwegserkrankungen kann eine Infektion mit dem Coronavirus zu Symptomen wie Husten, Halskratzen und Fieber führen. Einige Betroffene leiden zudem an Durchfall. Die Gefahr eines schweren Verlaufs mit akuten Atemproblemen und Lungenentzündung ist insbesondere für Personen mit einem geschwächten Immunsystem hoch.

Personen, die einen engen Kontakt mit einer Person hatten, bei der das neuartige Virus im Labor nachgewiesen wurde, oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sollten  Kontakte zu anderen Personen vermeiden und sich unverzüglich mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen.

Antwort zeigen oder verstecken Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Mitarbeitende und Studierende sollten durch das bewusste Anwenden einfacher Hygienemaßnahmen im Alltag dazu beitragen, sich und andere vor ansteckenden Infektionskrankheiten wie dem Coronavirus zu schützen. 

Grundsätzlich gelten die gleichen Empfehlungen wie beim Schutz vor einer Virus-Grippe. Hierzu zählt insbesondere regelmäßiges, gründliches Händewaschen. Im nicht medizinischen Bereich gilt: Gründliches Händewaschen mit normaler Seife inaktiviert Coronaviren praktisch komplett. Die Bereitstellung von Handdesinfektionsmittel an der HU hat deshalb keine Priorität.
 

ZU den Hygieneregeln gehört auch der Verzicht auf Händeschütteln oder Umarmungen, das Vermeiden von Anhusten oder Anniesen. Räume sollten stets gut durchlüftet und Taschentücher nach Gebrauch sofort im Müll entsorgt werden. Auch das Einhalten eines angemessenen Abstandes zu Personen mit Atemwegserkrankungen, etwa ein bis zwei Meter, schützt vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus.


Hygienetipps zum Händewaschen, zur Husten-Nies-Hygiene, etc.:

www.infektionsschutz.de/hygienetipps

Antwort zeigen oder verstecken Darf ich in COVID-Risikogebiete reisen?

Sollten Sie Reisen in COVID-Risikogebiete planen, möchten wir Sie dringend bitten, davon Abstand zu nehmen. Dienstreisen in diese Gebiete werden auch weiterhin bis auf weiteres an der Humboldt-Universität zu Berlin nicht genehmigt.

Internationale Risikogebiete

In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
Im Iran: Provinz Ghom, Teheran
In Italien: Alle Regionen
In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)

Besonders betroffene Gebiete in Deutschland

Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)

(Stand: 10. März 2020)

Antwort zeigen oder verstecken Muss ich mich vor einer Reise an der HU abmelden?

Aktuell gibt es keine zentrale Übersicht darüber, welche Personen sich dienstlich im Ausland aufhalten. Es wird daher dringend darum gebeten, vor Abreise an geeigneter Stelle (beispielsweise  Instituts- oder Fakultätsverwaltung, Abteilungsleitung) die Reise- und Kontaktdaten zu hinterlassen.

Antwort zeigen oder verstecken Können Studierende und Gäste aus Risikogebieten zurzeit an die Humboldt-Universität kommen?

Austauschstudierende und neu zugelassenen Studierende, die sich in den Risikogebieten aufhalten und einen Aufenthalt in Berlin planen, werden dringend gebeten, bis auf Weiteres, die Reise nicht anzutreten. Das gilt auch für Gäste der Humboldt-Universität.

 

Antwort zeigen oder verstecken Wie sieht es mit Beschäftigten und Studierenden der HU aus, die sich aktuell in Risikogebieten aufhalten?

Beschäftigten und Studierenden, die sich zurzeit in Risikogebieten aufhalten, legt die Universitätsleitung nahe, unverzüglich nach Deutschland zurückzukehren. Bereits vor der Abreise sollte ein Kontakt zum zuständigen Gesundheitsamt aufgenommen werden.

 

Antwort zeigen oder verstecken Was müssen Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler mit Besuchsvisa beachten?

Normalerweise können Besuchsvisa, sogenannte C-Visa, die in der Regel, eine Gültigkeit von 90 Tagen haben, nicht verlängert werden. Aufgrund der kritischen Lage in China gibt es aktuell Ausnahmeregelungen für chinesische Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler: Alle entsprechenden Visa (unabhängig von der chinesischen Heimatprovinz) können bei Bedarf bis zu 180 Tagen verlängert werden. Die Antragstellerinnen und Antragsteller müssen jedoch für diesen Zeitraum über einen ausreichenden Krankenversicherungsschutz verfügen und diesen nachweisen können. Dokumente, mit denen ein gesicherter Lebensunterhalt belegt werden kann, sind zudem hilfreich.

Der Business Immigration Service II ist seit dem 1.2.2020 für die Verlängerung dieser Visa zuständig. Er befindet sich im Haus des Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (Erdgeschoss) in der Lise-Meitner-Straße 1-2, 10589 Berlin. Vorsprachen erfolgen ohne Termin im Rahmen einer Wartenummernvergabe.

Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag, Donnerstag
8:00 – 12:00 Uhr und 13:30 – 15:00 Uhr

Mittwoch und Freitag
8.00 – 12:00 Uhr

Antwort zeigen oder verstecken Was müssen Eltern beachten, deren Kinder auf Grund von COVID-19 geschlossener Kitas und Grundschulen keine Betreuung haben?

Bitte schöpfen Sie zunächst alle familiären Betreuungsmöglichkeiten aus. Auch hier davon ausgehend, dass es sich zunächst um einen Zeitraum von nicht mehr als 14 Tagen handelt, kann von den Möglichkeiten des Home-Office Gebrauch gemacht werden. Zeitguthaben sind einzusetzen. Wenn nicht anders möglich, ist bezahlte Freistellung zu gewähren. Die Beschäftigten sind aufgefordert, regelmäßigen Kontakt zu ihren Vorgesetzten zu halten.

Antwort zeigen oder verstecken Wo kann ich weitere, aktuelle Informationen zum Coronavirus erhalten?

Aktuelle gesundheitsrelevante Informationen zum Coronavirus (z.B. Symptome, Ansteckungsgefahr, Vorsorgemaßnahmen) finden Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts.

Weitere Informationen zum Hygieneschutz stellt zudem die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bereit.

Aktuelle Reisehinweise für China sowie aktuelle Informationen zur internationalen Gesundheitspolitik finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amtes.

Beratung erhalten Berlinerinnen und Berliner zudem über die Hotline der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung: Sie ist täglich von 8:00 – 20:00 Uhr unter (030) 9028-2828 zu erreichen.

Besetzt ist die Hotline durch Fachleute des Landesamtes für Gesundheit und Soziales, der bezirklichen Gesundheitsämter und der Charité unter Federführung der Senatsverwaltung für Gesundheit.