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Humboldt-Universität zu Berlin

Humboldt-Universität zu Berlin | Informationen für Beschäftigte an der HU | Aktuelles | Richtige Ansprechpartner*innen auf dem Weg zur Professur

Richtige Ansprechpartner*innen auf dem Weg zur Professur

by Ljiljana Nikolic posted on 24.11.2020 09:55 last modified 24.11.2020 09:55

Das Servicezentrum Forschung hat ein Portal aufgesetzt, das Postdocs hilft, im Drittmittellabyrinth zurechtzukommen

Die Promotion ist nach jahrelangen Mühen fertig, doch wie geht es weiter auf dem Weg zur Professur? Das Servicezentrum Forschung hat jetzt ein Portal aufgesetzt, das Postdocs dabei unterstützt, ihre Karriere über Drittmittel zu finanzieren. Es geht um Fragen wie: Wie schreibe ich einen guten Förderantrag? Wann stelle ich welchen Drittmittelantrag? Sollte man noch eine Nachwuchsgruppenleitung oder schon Tenure-Track-Professur anstreben?

„Wir wollen Postdocs Informationen zu Drittmittelgebern geben, bei der Antragstellung unterstützen und sie bis zur Professor*innen-Stelle gut beraten – und vor allem auch begleiten“, sagt Philipp Barbaric, Mitarbeiter des SZF und Projektleiter. Denn der Weg zur Professur ist bekanntermaßen mit wenigen und befristeten Stellen wie großen Unsicherheiten verbunden. „Eine „Drittmittelkarriere“ ist nicht weniger unsicher, kann aber eine vielversprechende Option sein, wenn sie gut geplant ist“, führt Barbaric aus.

„Das Herz der Website ist eine Funktionsmailadresse. Hier kann man sein Anliegen schildern und wird schnell per Mail beraten“, sagt Barbaric, der im SZF für den Bereich Forschungsmanagement und -strategie zuständig ist. Hinter der Mailadresse sitzen wissenschaftliche Hilfskräfte, die die Mails durchschauen und an die richtige Stelle weiterleiten – an ein Team von erfahrenen Forschungsreferenten des SZF. Wegen personeller Engpässe wurde dieser Bereich in den vergangenen zwei Jahren nur sporadisch betreut und nun mit Hilfe von Umstrukturierungen in der Abteilung neu aufgebaut.   

 

Auch kleinere Stipendienprogramme können recherchiert werden 

 

Auf dem optisch ansprechenden Portal kann man mehr zu bekannten Förderprogrammen wie das Emmy-Noether-Programm der DFG oder dem ERC-Starting-Grant erfahren oder wird ermutigt, auch eigene Recherchen in Datenbanken machen. „Es gibt sehr viele kleinere, fachspezifische Stipendien und Förderprogramme, die gar nicht so bekannt sind“, erklärt Barbaric. Neben vielen Informationen und Tipps werden auch persönliche Beratungstermine angeboten, in denen man zusammen mit den SZF-Berater*innen seine persönliche Förderstrategie entwickeln kann. Geplant ist auch eine Unterstützung durch Workshops und für den Auftritt bei Karrieremessen – für Nach-Corona-Zeiten.

Die deutsch-englische Website wendet sich an Humboldtianer ebenso wie an internationale Wissenschaftler*innen, die an der HU forschen möchten. „Ich bin überzeugt, dass wir mit dem Portal einen guten Effekt erzielen werden“, erklärt Barbaric. Wie auch alle anderen Universitäten möchte die Humboldt-Universität herausragenden Nachwuchswissenschaftler*innen aus dem In- und Ausland eine Anlaufstelle geben und sie für die HU gewinnen. Das Portal ist dabei ein Baustein.

 

Zum Postdoc-Portal gelangen

Anfragen zu Drittmittelförderungen können Interessierte über folgende E-Mail stellen.

 

Autorin: Lj. Nikolic