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Humboldt-Universität zu Berlin

DFG: Ursula M. Händel-Tierschutzpreis

Ziel des Preises ist die Auszeichnung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich besonders um die Förderung des Tierschutzes in Wissenschaft und Forschung verdient machen. Der Preis wird für wissenschaftliche Forschungsprojekte vergeben, die dazu beitragen, die Belastung für die in einem Tierversuch eingesetzten Tiere zu vermindern, deren Zahl zu reduzieren oder sie zu ersetzen (3-R-Konzept: Reduction, Refinement, Replacement). Für den Preis können sowohl abgeschlossene Projekte als auch vielversprechende laufende Arbeiten berücksichtigt werden.

 

Der Preis ist mit bis zu 100 000 Euro dotiert und soll für Vorhaben verwendet werden, die dem Tierschutz in der Forschung zugutekommen. Neben der Finanzierung von Forschungsvorhaben und Stipendien können die Mittel auch für ergänzende Maßnahmen verwendet werden, so für Aus- und Fortbildungen von tierexperimentell arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern oder für wissenschaftliche Veranstaltungen zur Förderung des Tierschutzgedankens in der Forschung. Eine Aufteilung des Preises auf mehrere Preisträger bleibt vorbehalten. Über die Preisvergabe entscheidet der Präsident der DFG aufgrund des Votums einer unabhängigen Jury. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Der Preis wird im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung verliehen. Kriterien für die Preisvergabe sind die Qualität und Originalität der bisherigen oder der geplanten Forschungsarbeiten und deren Bedeutung für den Tierschutz in der Forschung.

Weitere Informationen
http://dfg.de/foerderung/programme/preise/haendel-preis/index.html
Kontaktadresse (Servicezentrum Forschung)

Servicezentrum Forschung
Dr. Valerie Popp
Tel. 030 20 93 16 47

E-Mail (Servicezentrum Forschung)
valerie.popp@uv.hu-berlin.de
Kontaktadresse

DFG
Dr. Jan Kunze
Lebenswissenschaften
Tel. 0228 885 22 97
Kennedyallee 40
53175 Bonn

E-Mail
Jan.Kunze@dfg.deE-Mail