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Humboldt-Universität zu Berlin

VIP+: Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung

Mit der neuen Hightech-Strategie hat sich die Bundesregierung das Ziel gesetzt, Deutschlands Innovationskraft durch kreative und innovative Antworten auf die drängenden Herausforderungen unserer Zeit weiter zu stärken. Auch der Transfer muss breiter angelegt werden. Wissens- und Erkenntnistransfer greift Forschungsergebnisse aus Natur-, Lebens- und Ingenieurwissenschaften wie auch aus Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften auf und erschließt Innovationspotenziale für Wirtschaft und Gesellschaft. Besonders vielversprechend sind interdisziplinäre Ansätze, denn signifikante Innovationen entstehen oft an der Schnittstelle unterschiedlicher Disziplinen, Themen und Perspektiven.

Die Fördermaßnahme "Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP+" (Kurzbezeichnung: VIP+) unterstützt Forscherinnen und Forscher dabei, ihre Forschungsergebnisse systematisch zu validieren und im Prozess der Validierung mögliche Anwendungsbereiche zu erschließen, die einen hohen wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Nutzen erwarten lassen. Damit tragen sie zugleich zur Stärkung der Transferkultur in ihren Einrichtungen wie auch in der Wissenschafts- und Forschungslandschaft insgesamt bei.

Die Vorhaben können beispielsweise folgende Validierungstätigkeiten umfassen:

  • Untersuchungen zum Nachweis der Machbarkeit,
  • Entwicklung von Demonstratoren oder Funktionsmodellen, Durchführung von Testreihen oder Pilotanwendungen zum Nachweis der Tauglichkeit und Akzeptanz,
  • anwendungsorientierte Grundlagenforschung zur Weiterentwicklung von Forschungsergebnissen in Richtung Anwendung oder zur Anpassung an neue Anwendungsbereiche,
  • bewertende Analysen zum Nachweis des wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Innovationspotenzials sowie
  • Schutzrechtanalyse und -sicherung.

Mit Abschluss der Validierungstätigkeiten sollen alle für die anschließende Verwertungs- bzw. Anwendungsphase erforderlichen Nachweise erbracht sein.

Zur Sicherung des Validierungserfolgs muss jedes Vorhaben ein verbindliches Unterstützungskonzept vorlegen und umsetzen. Das Unterstützungskonzept zeigt auf, wie

  • mögliche Anwendungen und Nutzerkreise für das zu validierende Forschungsergebnis identifiziert werden,
  • die Nutzeranforderungen sowie die Anforderungen möglicher Verwerter bzw. Anwender an die Validierung ermittelt werden,
  • rechtliche und ethische Rahmenbedingungen berücksichtigt werden und
  • eine Verwertung bzw. Anwendung im Anschluss an die Validierung vorbereitet wird.
  • Als Teil des Unterstützungskonzepts sind Innovations-Mentorinnen oder -Mentoren in das Vorhaben einzubeziehen. Sie sollen die Integration von Erfahrungswissen aus erfolgreichen Innovationsprozessen in das Vorhaben sicherstellen. Unterstützungsaufgaben können in Teilen auch von zuständigen Stellen der antragstellenden Einrichtung geleistet werden.

    Zeitraum der Förderung: bis zu drei Jahren als nicht rückzahlbare Zuschüsse Höhe der Zuwendung: max. 500 000 Euro pro Vorhaben bzw. Verbundprojekt und Jahr (d. h. insgesamt 1 500 000 Euro), Vorhaben mit kürzerer Laufzeit bzw. geringerem Förderbedarf werden adressiert

    Projektpauschale: 20% bei Forschungsvorhaben an Hochschulen

Weitere Informationen
http://www.bmbf.de/foerderungen/26079.php
Kontaktadresse (Servicezentrum Forschung)

Daniela Rings
Innovation Management
Tel.: 030 2093-70763

E-Mail (Servicezentrum Forschung)
Daniela.rings@uv.hu-berlin.de
Kontaktadresse

VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Dr. Lars Heinze
Telefon: 030/31 00 78-2 54

E-Mail
E-Mail: vip@vdivde-it.de