Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Presseportal

Humboldt-Kinder-Uni 2011

Alle Vorlesungen werden für gehörlose Kinder in Gebärdensprache gedolmetscht. Alle Kinder können zu den Vorlesungen kommen ohne sich anzumelden. Nur größeren Gruppen empfehlen wir, sich vorher anzumelden. Pflicht ist aber auch dies nicht.

 

Xavier Bihan
„Was haben der Höhlenmensch, Goethe und Spiderman gemeinsam?“ - Eine Zeitreise durch die Comic-Sprache

24. Februar 2011

M.L.E.A., D.S.R. Xavier Bihan, Institut für Romanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin

Was ist ein Comic? Wann und wo sind die Comics entstanden? Aus welchem Grund? Welches sind die erzählerischen Merkmale der Geschichten in Bildern? Wie entsteht ein Comic? Mit welchen Schwierigkeiten werden Comicübersetzer konfrontiert? Auf diese und viele andere Fragen wird es endlich eine Antwort geben.
Am Kreuzweg verschiedener Kunstrichtungen wie Literatur, Film und Graphik ist der Comic eine Erzählform, die von allen Altersklassen geschätzt wird. Diese Tatsache ist darauf zurückzuführen, dass bei manchen Comics, wie z.B. Asterix, verschiedene "Leseebenen" möglich sind.
Im Laufe der Zeit hat der Comic seine eigene Sprache entwickelt, und wie jede Sprache unterliegt sie besonderen Regeln, die Herr Xavier Bihan in seiner Lehrveranstaltung "Comic-Übersetzung" mit den Studierenden des Instituts für Romanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin seit über einem Jahrzehnt untersucht. Anhand spannender wissenschaftlicher Erkenntnisse bietet er zusammen mit Teilnehmern der Romanistischen Gesellschaft der Humboldt-Universität den kleinen künftigen Humboldtianern einen Einblick in die Geheimnisse der 9. Kunst.
Das Comic-Übersetzungsprojekt zur Rettung des Weltliteraturerbes, an dem die Studenten von Herrn Bihan beteiligt sind, hat das Europäische Sprachensiegel 2010 in Frankreich erhalten.



 

Michael C. Burda
„Steingeld, Gold, Papier und die Banken“

3. März 2011

Prof. Dr. Michael C. Burda, Institut für Wirtschaftstheorie II (Makro) an der Humboldt-Universität zu Berlin

Kaum ein Tag vergeht, dass wir nicht mit Geld zu tun haben. Jeder meint, Geld zu brauchen, aber warum braucht es eine Gesellschaft unbedingt? Wir verwenden Geld, um einzukaufen, als Taschengeld, aber auch als eine mögliche Messlatte des Wohlstands und von Werten. Aber was ist Geld genau? Vor Jahrhunderten war Geld Gold und Silber, aber niemand verwendet heutzutage Goldmünzen für Geschäfte, sondern Papiergeld. Wo kommen die Geldscheine her? Es ist für viele eine Überraschung, dass das meiste Geld in der Wirtschaft gar nicht als Papiergeld oder Münzen da ist, sondern in den Büchern von Banken. So kann man auch die Funktion von Kredit- und EC-Karten aus Plastik verstehen, die unsere Eltern verwenden. Diese sind von die Banken bereitgestellt - und das zeigt wie Banken wichtig sind, so wichtig, dass sie in der Finanzkrise eine besondere Hilfe des Staates bekommen haben. In dieser Vorlesung versuchen wir zu verstehen, wie Geld das Funktionieren ermöglicht, und warum die Geldversorgung Staatsache ist - bis hin zur Kontrolle von Falschgeld und des Verhalten der Banken, die heutzutage sehr häufig kritisiert werden.

 


 

Stefan Kipf
„Flieg nicht so hoch, Ikarus!“ Die Verwandlungsgeschichten des römischen Dichters Ovid

10. März 2011

Prof. Dr. Stefan Kipf, Institut für Klassische Philologie an der Humboldt-Universität zu Berlin

Der römische Dichter Ovid hat in seinem Gedicht Metamorphosen viele Verwandlungsgeschichten erzählt, die auch heute noch bekannt sind. Mit zwei spannenden Geschichten werden wir uns ausführlich beschäftigen, in denen Götter und Menschen ganz unglaubliche Dinge erleben ...

Hier gibt es eine Literaturliste zu Büchern über den Weltenbummler Odysseus.

 


 

Prof. Dr. Miranda Jakiša
„Vampire – Wo kommen sie eigentlich her?“

17. März 2011

Prof. Dr. Miranda Jakiša, Institut für Slawistik an der Humboldt-Universität zu Berlin

Von Vampiren gibt es unzählige Geschichten zu lesen. In manchen können sie fliegen und unsere Freunde werden - wie Rüdiger in "Der kleine Vampir". In anderen saugen sie Menschenblut, schlafen tageslichtscheu im Sarg und leben im fernen Transsylvanien - wie "Dracula", von dem der britische Schriftsteller Bram Stoker erzählt. Dann wiederum gibt es Geschichten von Vampiren, die unter uns leben und versuchen, möglichst ohne Bisse auszukommen – wie der blasse Edward aus "Bis(s) zum Morgengrauen?".
Aber gab es Vampire denn wirklich? Trinken sie tatsächlich Blut? Wer war eigentlich Graf Dracula? Und was ist dran an der Geschichte vom Vampir?
In der Vorlesung erfahrt ihr, woher die Figur des Vampirs stammt, welche unterschiedlichen Vampire und Vampirgeschichten es gibt und was Vampirliteratur uns eigentlich erzählen will.

Hier gibt es eine Literaturliste mit vielen Büchern zum Fürchten-Lernen.