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Humboldt-Kinder-Uni 2017

Vorlesungen für Grundschulkinder an der Humboldt-Universität zu Berlin

 

Thomas Janßen

„Rosen haben keine Dornen...“

Donnerstag, 7. September 2017, 10 Uhr

Dr. Thomas Janßen

Institut für Biologie, Arboretum

... und Kakteen keine Stacheln. Strukturen im Pflanzenreich sind nicht immer was sie scheinen, sondern sie können durch Umbildung aus Organen entstanden sein, die wir eigentlich ganz anders kennen. Pflanzen passen sich durch diese Umbildungen an ihre Umwelt an und erzielen dabei oft entscheidende Vorteile gegenüber ihren Nachbarn, mit denen sie um Licht, Nährstoffe und Bestäuber im Wettbewerb stehen. So können Pflanzen mit Wurzeln atmen, in ihren Stängeln Wasser speichern, mit Blättern hoch hinaus klettern oder mit Staubfäden nach Insekten winken. Sie können mit umgebildeten Organen auch als Parasiten in andere Pflanzen eindringen oder sich Pilze und Bakterien als Haustiere halten.

Wir schauen uns Besonderheiten und Ausnahmen im Bau der Pflanzen an, erfahren Einiges über deren Funktion und lernen dabei Grundlegendes über den Aufbau des Pflanzenkörpers. Im Anschluss sehen wir uns im Späth-Arboretum, dem Botanischen Garten der Humboldt-Universität, lebende Beispiele an und können ins Gespräch kommen.

Veranstaltungsort:

Arboretum der Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Biologie, AG Botanik & Arboretum
Späthstr. 80/81
12437 Berlin

 


 

Simon Halm und Sylvia Schilora

Was macht Einstein eigentlich im Fahrstuhl?

Donnerstag, 14. September 2017, 10 Uhr

Dr. Simon Halm und Dr. Sylvia Schikora

AG Optische Metrologie am Institut für Physik

 

"Alles ist relativ..." ...das kann ja jeder sagen! Ihr wisst vielleicht schon, dass das mit dem "relativ" von Albert Einstein erfunden wurde. Aber was heißt das eigentlich, und stimmt das überhaupt?

In dieser Vorlesung möchten wir euch zeigen, dass das mit dem "relativ" etwas mit Bewegung zu tun hat - aber auch mit der ganzen Welt um uns herum. Wir wollen verstehen, warum der Mond nicht auf die Erde fällt, warum die Astronauten schweben und warum wir nicht merken, dass sich die Erde bewegt.

Wir werden uns fragen, warum man manchmal beim Fahrstuhl fahren so ein komisches Gefühl im Bauch bekommt - und wieso Albert Einstein eigentlich berühmt geworden ist, weil er über Fahrstühle nachgedacht hat?

Veranstaltungsort: Weierstraß-Hörsaal (Raum 3038), HU-Hauptgebäude, Unter den Linden 6

 


 

Wiebke Apel

Können Algen gucken?

Donnerstag, 21. September 2017, 10 Uhr

Dr. Wiebke Apel

Institut für Biologie, Optogenetik

Was? Manche Algen sollen auch Augen haben? Ja, das ist richtig und zwar ein einziges und dieses dient den einzelligen Algen Licht zu erkennen und mit Hilfe von zwei kleinen Flagellen (so etwas wie kleine Arme) können sie sogar in Richtung des Lichts schwimmen. Aber wie machen sie das? Das werde ich euch in meiner Kindervorlesung erzählen. Ihr werdet erfahren, warum diese kleinen Algen das Licht brauchen und wie sie sich genau fortbewegen.

Dabei spielen winzige Kanäle im Auge der Alge eine ganz wichtige Rolle. Durch Licht können diese Kanäle auf und zugehen und wenn so ein Kanal offen ist, fließen kleine Moleküle hindurch. Diese Kanäle werden heute von Medizinern dazu verwendet, einzelne Zellen im Gehirn von Modellorgansimen wie Würmern, Fliegen, Fischen oder Mäusen an und aus zu schalten und so können die Wissenschaftler damit die Funktion dieser Gehirnzellen untersuchen.

Wir werden zusammen ein Experiment mit den Algen durchführen, uns ansehen, wie die kleine Alge den Mediziner geholfen hat und ich werde euch auch in einem Video eine Labormaus vorstellen, die nun durch Licht gesteuert werden kann.

Ich selbst bin Biologin und habe einige Jahre im Labor mit Algen, Tomaten und Tabak gearbeitet. Seit zwei Jahren habe ich aber den Laborkittel an den Nagel gehängt und arbeite nun in einem Büro der Humboldt Universität im Institut der Biologie und helfe anderen Wissenschaftlern mit ihrer Arbeit. Nebenbei unterrichte ich auch noch Kinder im Gläsernen Labor in Berlin.

Veranstaltungsort: Weierstraß-Hörsaal (Raum 3038), HU-Hauptgebäude, Unter den Linden 6

 


 

Zusammenarbeit mit  dem „Alice – Museum für Kinder im FEZ-Berlin“

FEZ Berlin
Grafik: FEZ-Berlin

Im Oktober 2017 veranstaltet das Alice – Museum im FEZ ein kulturell-künstlerisches Workshop-Programm. Berliner Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Bezirken mit unterschiedlichen sozialen und auch religiösen Hintergründen, werden auf eine gemeinsame, erlebnisreiche und handlungsorientierte Gedankenreise in die Welt der Reformation eingeladen. Sie erfahren, welche Ideen damals zündeten und auch noch heute wichtig sind:

Was gibt uns heute Kraft und Mut, das zu leben und für das einzustehen, was wirklich wichtig ist? Kann man sich ein gutes Gewissen kaufen? Was bedeutet es, ein freier Mensch zu sein? In eigener künstlerischer Aktion – mit Unterstützung von Künstlern, Philosophen und Wissenschaftlern – wird die Zeit der Reformation mit konkreten medien-, kunst- und alltagsgeschichtlichen Bezügen zur Vergangenheit und Gegenwart begreifbar gemacht. Die Ideen und Ergebnisse der „Mitmachbaustelle“ werden vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

"Bei Familie Luther zu Haus - Alltag eines Reformators"

Dienstag, 17. Oktober 2017, 9.30 Uhr

Prof. Dr. Christoph Markschies

Theologische Fakultät

Prof. Dr. Christoph Markschies wird im Rahmen der Humboldt-Kinder-Uni am 17. Oktober mit Berliner Kindern einen Blick auf die Religionsgeschichte werfen und über die Bedingungen eines guten Miteinanders diskutieren.

Veranstaltungsort: Theatersaal der Astrid-Lindgren-Bühne im FEZ-Berlin

 


 

FEZ Berlin
Grafik: FEZ-Berlin

„Pyramiden, Mumien, Totenbücher – Vorstellungen vom Tod im Alten Ägypten"

 

 

Mittwoch, 8. November 2017, 10-11 Uhr

Prof. Dr. Frank Kammerzell

Institut für Archäologie

Die Meisten von uns verbinden heute das Alte Ägypten vor allem mit Dingen, die mit dem Tod zusammenhängen: Tutanchamun, Mumien, Pyramiden und Hieroglyphen. Das liegt an zwei Ursachen: Reiche Ägypter wurden in aufwändig hergestellten Gräbern mit kostbaren Beigaben bestattet, und diese Grabanlagen haben sich oft besser erhalten als Wohnhäuser und Alltagsgegenstände. Deshalb nun gleich zu glauben, die Alten Ägypter hätten nichts als Tod und Jenseits im Kopf gehabt, ist aber sicherlich falsch. Grundsätzlich unterschied sich der Umgang mit dem Tod nicht so stark davon, was heute gemacht wird.

Über die Frage, was aus einem Menschen nach seinem Tod wird, was bleibt und wie es wohl im Jenseits ist, denken auch wir viel nach. Welche Antworten es darauf vor 3000 oder 4000 Jahren gab, können wir aus Hieroglyphentexten und Bildern erfahren. Besonders viel erzählen Kombinationen aus Bildern und Texten, die manchmal ganz wie moderne Comics aussehen.

Wir werden uns einige solcher Bild-Text-Kombinationen mit Jenseitsdarstellungen anschauen und gemeinsam überlegen, wo es Ähnlichkeiten mit unseren Vorstellungen gibt.

Humboldt-Kinder-Uni im FEZ im Rahmen der Kinder- und Familienausstellung "Erzähl mir was vom Tod".

Veranstaltungsort: fezino, FEZ-Berlin, Straße zum FEZ, 212459 Berlin

 


Vergangene Veranstaltungen aus dem Frühjahr:

 

Julia Benner

Zwerge - im Garten, im Kinderbuch und anderswo

Donnerstag, 30. März 2017, 10 Uhr

Prof. Dr. Julia Benner

Institut für Deutsche Literatur, Kinder und Jugendliteratur

Warum lesen Erwachsene Kinderbücher oder schauen Kinderfilme? Und was macht eine Professorin für Kinderliteratur? Das zeigt euch Julia Benner am Beispiel von Büchern und Filmausschnitten, in denen (Garten-) Zwerge vorkommen. Da man als Kinderliteraturwissenschaftlerin vor allem viel lesen muss, lesen wir zuerst einen Teil aus Frerk, du Zwerg von Finn-Ole Heinrich. Danach überlegen wir zusammen, was ein Zwerg eigentlich ist und warum Zwerge oft im Garten stehen, und zum Schluss lernen wir noch ein paar andere Gartenzwerge kennen.

Veranstaltungsort: Emil-Fischer-Hörsaal, Hessische Straße 1

Thomas Janßen

Was ist eigentlich ein Baum?

Donnerstag, 6. April 2017, 10 Uhr +++ AUSGEBUCHT +++

Dr. Thomas Janßen

Bäume sind uns selbst in der Stadt so selbstverständliche Begleiter, dass diese Frage banal erscheinen mag. Aber was genau ist eigentlich ein Baum? Wir wollen uns damit beschäftigen, unter welchen Voraussetzungen wir eine Pflanze als Baum bezeichnen, seit wann es Bäume gibt und wie viele verschiedene Bäume wir kennen.

Wir wollen uns klar machen, wie Bäume leben. Als fest verwurzelte Organismen müssen sie spezielle Strategien entwickelt haben, um sich zu ernähren und sich fortzupflanzen. Trotz ihrer festen Wurzeln bilden Bäume lebendige und sich ständig verändernde Gesellschaften aus: unsere Wälder. Wir wollen uns ansehen, welche Wälder es auf der Erde gibt und der Frage nachgehen, warum Bäume und Wälder für uns Mensch von so großer Bedeutung sind.

Im Anschluss an die Vorlesung, sehen wir uns im Arboretum („arbor“ ist das lateinische Wort für „Baum“) der Humboldt-Universität lebende Beispiele an und können ins Gespräch kommen.

Mitzubringen sind Sitzkissen (o.ä.) und bei Regen wetterfeste Kleidung. Die Teilnehmerzahl ist auf 150 Kinder begrenzt.

Veranstaltungsort:

Arboretum der Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Biologie, AG Botanik & Arboretum
Späthstr. 80/81
12437 Berlin

 

Wiebke Apel

 

Können Algen gucken?

Donnerstag, 2. März 2017, 10 Uhr

Dr. Wiebke Apel

Institut für Biologie, Optogenetik

Was? Manche Algen sollen auch Augen haben? Ja, das ist richtig und zwar ein einziges und dieses dient den einzelligen Algen Licht zu erkennen und mit Hilfe von zwei kleinen Flagellen (so etwas wie kleine Arme) können sie sogar in Richtung des Lichts schwimmen. Aber wie machen sie das? Das werde ich euch in meiner Kindervorlesung erzählen. Ihr werdet erfahren, warum diese kleinen Algen das Licht brauchen und wie sie sich genau fortbewegen.

Dabei spielen winzige Kanäle im Auge der Alge eine ganz wichtige Rolle. Durch Licht können diese Kanäle auf und zugehen und wenn so ein Kanal offen ist, fließen kleine Moleküle hindurch.

Diese Kanäle werden heute von Medizinern dazu verwendet, einzelne Zellen im Gehirn von Modellorgansimen wie Würmern, Fliegen, Fischen oder Mäusen an und aus zu schalten und so können die Wissenschaftler damit die Funktion dieser Gehirnzellen untersuchen.

Wir werden zusammen ein Experiment mit den Algen durchführen, uns ansehen, wie die kleine Alge den Mediziner geholfen hat und ich werde euch auch in einem Video eine Labormaus vorstellen, die nun durch Licht gesteuert werden kann.

Ich selber bin Biologin und habe einige Jahre im Labor mit Algen, Tomaten und Tabak gearbeitet. Seit zwei Jahren habe ich aber den Laborkittel an den Nagel gehängt und arbeite nun in einem Büro der Humboldt Universität im Institut der Biologie und helfe anderen Wissenschaftlern mit ihrer Arbeit. Nebenbei unterreichte ich auch noch Kinder im Gläserne Labor in Berlin.

Veranstaltungsort: Emil-Fischer-Hörsaal, Hessische Straße 1

Harald Grethe

Woher kommt unser Essen? Humboldt-Uni goes Grüne Woche

Dienstag, 24. Januar 2017, 10.30 Uhr

Prof. Dr. Harald Grethe

Lebenswissenschaftliche Fakultät

Vieles von dem was wir essen (z.B. Kakao, Ananas und Palmöl) und auch was wir anziehen (z.B. Baumwolle) wird in anderen Ländern z.B. in Afrika und Asien produziert. Wie leben die Menschen, die unser Essen produzieren, und welche Auswirkungen hat unser Einkauf auf die Bäuerinnen und Bauern dort? Worauf können wir beim Einkauf achten?

Eine Sondervorlesung für Grundschulkinder im Rahmen der Grünen Woche in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Veranstaltungsort: Messe Berlin, Messedamm 22, 14055 Berlin Halle 5.2a

Hinweis: Einige Veranstaltungen werden gefilmt und im Nachgang auf unserer Homepage veröffentlicht.

Um Anmeldung zu den Veranstaltungen wird gebeten bei
Silke Stutzke
Tel.: 030 2093-2518
Fax: 030 2093-2107
silke.stutzke.1@uv.hu-berlin.de

Michael Brecht

Warum sind wir kitzlig?

Donnerstag, 9. März 2017, 10 Uhr

Prof. Dr. Michael Brecht

Institut für Biologie, Tierphysiologie/Systemneurobiologie

Von allen Empfindungen ist „Kitzligkeit“ die eigenartigste und am wenigsten verstandene. Warum bringt uns Kitzeln zum Lachen? Warum sind wir nicht am ganzen Körper kitzlig? Warum können wir uns nicht selbst kitzeln? Diese Fragen sind alt und haben schon Aristoteles und Charles Darwin beschäftigt. Die Mechanismen, die der Kitzligkeit zugrunde liegen, sind jedoch nach wie vor unbekannt. Forscher am Institut für Biologie unserer Universität fanden kürzlich heraus, was im Gehirn passiert, wenn wir gekitzelt werden und welche Teile im Gehirn für Kitzligkeit zuständig sind. Die Ergebnisse präsentiert euch Prof. Brecht in einer spannenden Vorlesung.

Veranstaltungsort: Emil-Fischer-Hörsaal, Hessische Straße 1

Thomas Schmidt

Das Rätsel der Lüge. Eine philosophische Reise in die Welt der Täuschungen

Donnerstag, 16. März 2017, 10 Uhr +++ AUSGEBUCHT +++

Prof. Dr. Thomas Schmidt

Institut für Philosphie

Dass man nicht lügen darf, weiß jeder – aber es gar nicht so leicht zu sagen, warum man nicht lügen darf. Ich möchte euch auf eine philosophische Reise mitnehmen, die uns zu einer Antwort auf diese Frage führt. Unterwegs werden wir viel Interessantes entdecken: Wir werden herausfinden, was Lügen eigentlich sind; wir werden untersuchen, was Lügen von anderen Arten unterscheidet, andere hinters Licht zu führen; und wir werden darüber nachdenken, warum es manchmal vollkommen in Ordnung ist, andere zu täuschen (zum Beispiel, wenn wir beim Schulfasching eine Maske aufsetzen), manchmal aber nicht.

Ich möchte euch zeigen, dass man in der Philosophie durch bloßes Nachdenken interessante Dinge herausfinden kann – und wie aufregend es sein kann, sich über scheinbar Alltägliches philosophische Gedanken zu machen.

Veranstaltungsort: Emil-Fischer-Hörsaal, Hessische Straße 1

Antje Boetius

Was lebt tief unten im Meer? Neues von der Tiefsee

Donnerstag, 23. März 2017, 10 Uhr +++ AUSGEBUCHT +++

Prof. Dr. Antje Boetius

Meeresbiologin-HGF-MPG Group for Deep Sea Ecology and Technology, Alfred Wegener Institute Helmholtz Centre for Polar and Marine Research

Die Erde ist eigentlich ein Ozean-Planet mit ein bisschen Land. Der grösste Teil des Erd-Ozeans ist dabei sehr tief, mit durchschnittlich 4000 Meter Wassertiefe. Tiefseeforscher sinken also stundenlang mit dem U-Boot ab, um bis zum Meeresboden zu kommen. Nur an der Oberfläche der Meere gibt es Licht und Algen, dann beginnt die dunkle Zone, in der merkwürdige Tiere leben. Sie können selbst leuchten und schauen ganz anders aus, als ihre Verwandten an Land und Küsten. Noch vor 200 Jahren glaubte man sogar, es gäbe gar kein Leben in der Tiefsee. Aber mit modernen Tauchrobotern haben wir Wissenschaftler inzwischen riesige Unterwassergebirge, fantastische Landschaften und jede Menge seltsame Lebewesen gefunden. Doch da es in der Tiefsee sehr wenig zu futtern gibt, haben wir  immer noch viele Fragen, wie das Leben in der Tiefsee bei hohem Druck, Eiseskälte und wenig Energie funktioniert. Da wir Menschen inzwischen auch viele Bereiche des Ozeans benutzen, ist eine wichtige Frage, ob sich die Tiefsee dadurch verändert und wie das fremde Tiefseeleben damit umgeht.  Bei dieser Kinder-Uni sind Tiefseeforscher und Kinder gemeinsam Entdecker und begeben sich auf einen Tauchgang in unbekannte Bereiche des Planeten Erde.

Veranstaltungsort: Emil-Fischer-Hörsaal, Hessische Straße 1