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Vorlesungen der Humboldt-Kinder-Uni 2006

Wann, Was, Wer? Worum geht es?

 

9. März 2006, 17 Uhr
WIE FÜHLT SICH MUSIK AN?
Von klangvollen Menschen- und Geisterstimmen
Prof. Dr. Christian Kaden
Musikwissenschaft
Prof. Kaden

 

Jeder Mensch hat eine Stimme. Fast jeder kann sprechen. Manche singen auch – warum? Wer singt, verwandelt sich, wird ein Anderer. Groß kann man seine Stimme werden lassen oder sehr klein. Besonders schön mag das klingen, mitunter auch besonders schrecklich. In vielen Teilen der Welt glauben die Menschen, dass sie Göttern oder Geistern ähnlich werden, wenn sie singen. Oder: dass die Geister und Götter eigene Stimmen haben. Oft stecken Geisterstimmen in den Musikinstrumenten. Menschen können viel mit ihrer Menschen-Stimme machen. Aber sie können auch viele andere Stimmen, unerhörte Stimmen hervorbringen. Die Vorlesung lädt dazu ein, diese Möglichkeiten zu entdecken.

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16. März 2006, 17 Uhr
WARUM IST DER BALL RUND?
Was Fußball mit Physik zu tun hat
Prof. Dr. Lutz-Helmut Schön
Physik
Prof. Schoen

 

Zwar sind viele Bälle rund – aber nicht alle: Wer genau hinschaut, der sieht, dass auch der Fußball nicht so rund ist wie eine Seifenblase. Stört das die Spieler? Wie schnell kann ein Ball werden und warum fliegt er nicht immer geradeaus? Warum springt er manchmal so eigenartig? Und wie kriegt man per Kopfball den Ball ins Tor? Auf solche und ähnliche Fragen weiß nicht nur der Trainer eine Antwort, sondern auch die Physik. Übrigens: Das ist nicht nur eine Vorlesung für Jungs! ;-)

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23. März 2006, 17 Uhr
WIE FUNKTIONIERT DAS SPRECHEN?
Eine kleine Reise in unseren Körper
Dr. Sabine Koppetsch
Rehabilitationswissenschaft / Zentrum für allgemeine Sprachwissenschaft
Dr. Koppetsch

 

Wo kommt die Stimme her und warum kann der Mensch sprechen? Warum kann man die Stimme verstellen, hoch und dunkel sprechen, beim Lachen Töne von sich geben und warum hören sich die einzelnen Laute, die wir sprechen, unterschiedlich an? Auf einer kleinen Reise in den menschlichen Körper wollen wir auf die Suche gehen. Wir wollen den Ort finden, an dem die Töne entstehen und erforschen, was alles geschehen muss, ehe wir ein Wort sprechen können.

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30. März 2006, 17 Uhr
WARUM TRAGEN MÄDCHEN ROSA UND JUNGS BLAU?
Kleider machen Leute – damals und heute
Prof. Dr. Claudia Rückert
Kunstgeschichte
Prof. Rueckert

 

Wusstet Ihr, dass noch vor 100 Jahren Rosa keineswegs die Farbe der Mädchen war, sondern die der kleinen Jungs? Und dass Mädchen in Hellblau gekleidet waren? Warum aber war es früher genau umgekehrt, als wir es heute kennen? Es hat etwas mit der christlichen Farbsymbolik zu tun. Farbe und Aussehen von Kleidung spielten eine wichtige Rolle, um die Guten von den Bösen, die Reichen von den Armen zu unterscheiden. Es gibt natürlich keine Fotos aus dem Mittelalter, doch wunderbare Gemälde, die nicht nur bunte Kleider zeigen, sondern auch grüne und gelbe Teufel ...

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