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Miksi Suomi – Warum Finnland?

Das Land in Skandinavien bildet den Schwerpunkt der Regionalmesse Europa

Alle, die mit Finnland liebäugeln, haben auf der internationalen Woche die Möglichkeit, auf ihre Fragen zu Studienbedingungen, Praktika, Stipendien und Karrieremöglichkeiten an nur einem Tag Antwort zu bekommen. „Spanien, Italien und Frankreich bleiben die Erasmus-Klassiker, und über diese und andere informieren wir natürlich auch“, sagt Dietmar Buchmann, Erasmus-Hochschulkoordinator der Humboldt-Universität. „Aber wir haben gute Erfahrungen mit unseren finnischen Partnern gemacht. Deshalb waren wir sehr offen für einen Schwerpunkt Finnland, als uns das Finnland-Institut ansprach, um mit ihm zusammenzuarbeiten.“ Den Hintergrund bildet das Kulturprogramm „Helsinkiss Berlin“.

Dass die Werbeoffensive an der Humboldt-Universität auf Interesse stößt, kann vermutet werden. „Früher war ich froh über jeden zusätzlichen Studierenden in meinen Kursen. Heute muss ich leider viele Nicht-Skandinavisten wegschicken, so groß ist der Andrang geworden“, erklärt Eva Buchholz, Finnisch-Lektorin am Nordeuropa-Institut der HU, zum gestiegenen Interesse an Finnland. Diesem begegnet nun die Abteilung Internationales am 23. April 2008 mit einer Reihe von Veranstaltungen, die sich an Studierende, Promovenden und Nachwuchswissenschaftler wendet. Diese können auf der Regionalmesse Europa Informationen zur finnischen Bildungslandschaft aus erster Hand bekommen. Beteiligt sind das Finnland-Institut, Cimo (das finnische Pendant des DAAD) sowie Hera (die Dachorganisation der Hochschulen Helsinkis). Zusätzlich kann man Konzertkarten für Helsinkiss-Events und Bildbände gewinnen.

Die Veranstaltung zu Arbeitsangeboten in Europa behandelt den europäischen Arbeitsmarkt im Allgemeinen, geht aber auch spezifisch auf die Möglichkeiten deutscher Absolventen in Finnland ein. In der Gesprächsrunde „Why Finland?“ tauschen sich Vertreter von Cimo, Hera sowie HU-Studierende unterschiedlicher Mobilitätsstufen über Studienmöglichkeiten und Erfahrungen aus. Wen die Veranstaltungen inspirieren, kann sich bereits im Sommer durch eine Lastminute-Vergabe als Erasmus-Stipendiat im Norden Europas wiederfinden. Beim Einstimmen helfen 20minütige Finnisch-Schnuppersprachkurse und Kostproben der skandinavischen Küche, die die ganze Woche lang in den Berliner Mensen serviert werden.

Neben kulinarischen werden auch visuelle Eindrücke kredenzt. „Finnland & Erasmus & Ich.“ lautet der Name der Fotoausstellung, die im Foyer des Hauptgebäudes vom 16. April bis zum 5. Mai 2008 zu sehen ist. „Wir wollten ein Gleichgewicht zwischen institutionellen und studentischen Blickwinkeln erreichen“, erläutert Nora Butter, Projektmanagerin der internationalen Woche, das Anliegen. „Deshalb kontrastieren wir fotografische Eigendarstellungen unserer finnischen Partner mit studentischen Eindrücken.“ Dafür wurde eigens ein Fotowettbewerb unter ehemaligen Erasmus-Stipendiaten ausgeschrieben. Alles in allem ein rundes Paket. Tervetuloa – Willkommen!

Jérôme Rickmann