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Ausschreibungen

Die Philosophische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und das Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen schreiben den Dr. Meyer-Struckmann-Preis für geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung aus. Die Dr. Meyer-Struckmann-Stiftung fördert Wissenschaft und Forschung, insbesondere im Bereich der Kultur und Geisteswissenschaften. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Er wird 2008 zum Thema „Deutsch-Französische Beziehungen in Kultur und Gesellschaft“ vergeben. Es werden Forschungsleistungen ausgezeichnet, die über die Fachgrenzen hinaus wirken. Für den Preis kommen sowohl herausragende Publikationen der letzten fünf Jahre als auch ein Lebenswerk in Frage. Einsendeschluss ist der 30. April 2008.


Der Nachwuchswissenschaftlerinnen-Preis 2008 des Forschungsverbundes Berlin e.V. würdigt eine hervorragende Promotion in einem Forschungsgebiet, das von den Instituten des Forschungsverbundes Berlin bearbeitet wird. Vorgeschlagen werden können junge Wissenschaftlerinnen, die in den letzten anderthalb Jahren eine hervorragende Promotion in einem natur, lebens- oder umweltwissenschaftlichen Gebiet abgeschlossen haben und nicht älter als 31 Jahre sind. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird jährlich verliehen. Einsendeschluss für die Vorschläge ist der 25. April 2008.


Neues EU-Projekt zur Bodenschutzpolitik

Das Projekt „Soil Conservation and Policy Measures: Case Studies“ (SoCoCS) ist Teil eines umfassenden Forschungsvorhabens mit dem Titel “Nachhaltige Landwirtschaft und Bodenschutz”, die von der Generaldirektion Landwirtschaft der EU in Auftrag gegeben wurde. Im Rahmen des Projekts werden Fallstudien in zehn europäischen Ländern durchgeführt. Zum Konsortium des Projekts gehören neben der Humboldt-Universität (Fachgebiet Ressourcenökonomie, Prof. Dr. Konrad Hagedorn und Dr. Katrin Prager) das Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg und das Institute for European Environmental Policy (IEEP) in London. Sie arbeiten eng mit dem Institute for Prospective Technological Studies (IPTS) in Sevilla zusammen, das die von der EU in Auftrag gegebenen Forschungsprojekte zum Bodenschutz administriert.

Ziel ist es, die Kenntnisse über die Umsetzung von Bodenschutzmaßnahmen in der Landwirtschaft und ihre Verknüpfung mit anderen Umweltschutzzielen zu verbessern. Zu diesem Zweck wird analysiert, wie Landwirte durch geeignete Regeln und Politikmaßnahmen (besonders ländliche Entwicklungsprogramme) bei der Umsetzung von Bodenschutzmaßnahmen unterstützt werden können. Es soll aufgezeigt werden, welche Rolle Institutionen und Governance-Strukturen, die beteiligten Akteure, deren Verhalten und politische Maßnahmen, für den Bodenschutz spielen. Das Projekt hat eine Laufzeit von zehn Monaten. Danach werden Ergebnisse erwartet, die der konkreten Politikberatung dienen.

Katrin Prager/Red.