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Humboldt-Universität zu Berlin | Presseportal | Informationen für Medien | Publikationen | HUMBOLDT | 2007/2008 | Ausgabe 6 | Titelseite | Stiftung Humboldt-Universität will Spitzenforschung und Nachwuchs fördern

Stiftung Humboldt-Universität will Spitzenforschung und Nachwuchs fördern

„Engagiertes Fördern“ ist das Motto der Stiftung Humboldt-Universität, die sich am 21. Februar 2008 potenziellen Unterstützern in Berlin vorgestellt hat. „Ziel der Stiftung ist es, die herausragenden Vorhaben der Humboldt-Universität in Forschung und Lehre bestmöglich und nachhaltig zu fördern“, sagte Dr. Jens Odewald, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung HumboldtUniversität. „Unser Engagement gilt der Spitzenforschung und der Förderung des Nachwuchses; beides hat den verstärkten Einsatz von uns Bürgern dringend nötig.“ Die Stiftung will darüber hinaus intensiv zum Erhalt des großen kulturellen und baulichen Erbes der Humboldt-Universität zu Berlin beitragen. Neben Dr. Odewald sind Hannes Rehm, Vorstandsvorsitzender der Norddeutschen Landesbank, Christian Olearius, Geschäftsleiter der Hamburger Privatbank Warburg und der Düsseldorfer Rechtsanwalt Michael HoffmannBecking Gründungstifter, die 250.000 Euro Startkapital aufgebracht haben. Die Stiftungsgründung war mit dem Berliner Wissenschaftssenator, Professor Dr. Jürgen Zöllner, abgestimmt. Dieser gratulierte zur Gründung und sieht hierin einen Beleg für den Erfolg seiner Bemühungen, das Stiftungsgeschehen an den Berliner Hochschulen auszubauen. Der Senator sagte auch: „Die Finanzierung der Hochschulen ist und bleibt primär eine staatliche Aufgabe. Das Geld der Stifter und Spender soll genutzt werden, um neue und zusätzliche Projekte zu fördern.“ Zur Auftaktveranstaltung wurden zahlreiche prominente Vertreter aus der Wirtschaft eingeladen. Die Stiftung möchte einen Unterstützerkreis in ganz Deutschland und dann auch in weiteren internationalen Zentren aufbauen. Die Reaktion der Angesprochenen war äußerst positiv: die Unterstützung der Humboldt-Universität wird als wichtige nationale Aufgabe anerkannt. Auch die Arbeit an den ersten Förderprojekten macht gute Fortschritte, und die Finanzierung eines Pilotprojektes kann in diesem Jahr erwartet werden.

Christine Schniedermann