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Evolution

Eine Fotoausstellung von Patrick Gries

Suppenschildkröte Chelonia Mydas. Foto: Patrick Gries
Suppenschildkröte Chelonia Mydas
Foto: Patrick Gries

Die Ähnlichkeit zwischen den Skeletten verschiedener Wirbeltiere wurde schon früh als Indiz für die Verwandtschaft aller Tierarten gedeutet und beschäftigte seit der Antike die Forscher. Doch noch nie wurde dies so ästhetisch ansprechend und überraschend erzählt. Die Fotos des renommierten Design-Fotografen Patrick Gries präsentieren jedes Skelett wie eine kostbare Skulptur und bringen die enorme Bandbreite der Lösungen, die die Evolution gefunden hat, voll zur Geltung.

Die Sonderausstellung „Evolution“ des Museums für Naturkunde in Kooperation mit dem Verlag Frederking & Thaler, dem Naturmuseum Senckenberg und der Zeitschrift Geo ist vom 13. Oktober bis 22. November 2009 im Naturkundemuseum, Invalidenstraße 43, zu sehen.


Am Apparat

Eine Telefonausstellung

Foto: Ausstellung
Foto: Ausstellung

Alles, was Sie über Sexhotlines, Vibrationsalarm, Telefonseelsorge und Anrufbeantworter schon immer wissen wollten, aber bisher nie zu fragen wagten: Die Ausstellung „Am Apparat“ am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität präsentiert herausragende studentische Plakat-Arbeiten zwischen Alltag und Wahnwitz des Telefonierens, zwischen Sound und Kunst, Ding und Medium: Wann haben Sie das letzte Mal telefoniert? Vernissage: 21. Oktober 2009, 18 Uhr, Sophienstraße 22a, 2. Hinterhof, 1. Etage rechts 

www.culture.hu-berlin.de


Urenkel Mori Ôgais zu Gast

Ôgais Begegnung mit den deutschen Hygiene-Konzepten um 1884 und deren Weiterentwicklung in der heutigen Zeit in Gestalt des Fachbereiches „Vorbeugende Umweltmedizin“ war Thema des Vortrages von Mori Chisato vom Department of Bioenvironmental Medicine der Chiba Universität am 17. September 2009 in der Mori-Ogai-Gedenkstätte. Vor 25 Jahren, als der Urenkel Mori Ôgais an der Ashikawa Medical High School graduierte, wurde in Ôgais ehemaliger Unterkunft in der Luisenstraße 39 von Japanologen der Humboldt-Universität ein Gedenkzimmer initiiert, das bis 1989 zur Gedenkstätte erweitert werden konnte.

In seinen zahlreichen Publikationen hat sich Professor Mori als Verfechter einer „nachhaltigen Wissenschaft“ ebenso wie der „Umweltmedizin“ ausgewiesen. Im Beisein von Umweltmedizinern der Charité stellte er das Konzept seines Projekts „Chemiless town“ vor, das von 2005-2012 in Zusammenarbeit mit zahlreichen Wissenschaftlern, Architekten, Stadtplanern und Unternehmen Entwürfe für chemiefreie Klassenzimmer, Wohnhäuser und ganze Städte erarbeitet, von denen er sich erhofft, dass sie eines Tages über den Rahmen des eigenen Universitätscampus hinaus in ganz Japan Widerhall finden. Wissenschaftliche Tagungen mit Kollegen der Charité und der TU zu Fragen der Nachhaltigkeit sind in Vorbereitung.

Beate Wonde