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Personalia

Für die HU 43 Jahre tätig

Im Juni hat Frau Dr. Sonnhild Brucksch-Hohlwein die Universität verlassen, nachdem sie hier – mit dreijähriger Unterbrechung – fast 43 Jahre tätig war. 1963 begann sie ihr Studium, welches sie 1968 als Fachlehrerin für Polytechnik abschloss. Sie arbeitete als Lehrerin, bevor sie 1971 an die Universität zurückkam, absolvierte ein Forschungsstudium und wurde wissenschaftliche Assistentin, zunächst in der Sektion Pädagogik, später in der Sek­tion beziehungsweise im Fachbereich Elektrotechnik. Nach der Schließung der Elektrotechnik hat sie sich neu orientiert. 1995 übernahm Frau Dr. Brucksch-Hohlwein die Aufgaben der Beauftragten des Arbeitgebers für Angelegenheiten schwerbehinderter Menschen, gab gleichzeitig aber noch Lehre. Ab 1998 war sie vollständig in der Personalabteilung tätig, als Beauftragte und Mitglied der Geschäftsstelle des Integrationsteams der HU. Seit 2004 hat sie das Betriebliche Eingliederungsmanagement mit aufgebaut. Verbunden mit der beruflichen Neuorientierung waren viele Fort- und Weiterbildungen. Ihre Stärke war die unmittelbare Arbeit mit Studierenden sowie Kolleginnen und Kollegen. Die HU dankt ihr für die vielen Jahre engagierter Arbeit und wünscht ihr einen aktiven und gesunden Ruhestand.

Die Personalabteilung


Prof. Dr. Karin Hirdina verstorben

Prof. Dr. Karin Hirdina.

Prof. Dr. Karin Hirdina. Foto: privat

Am 25. September 2009 verstarb Frau Professor Karin Hirdina unerwartet im Alter von 68 Jahren. Mit ihr verliert die Humboldt-Universität eine engagierte und anerkannte Universitätslehrerin und Wissenschaftlerin, die seit dem Beginn ihres Studiums der Philosophie, der Germanistik und später der Kulturwissenschaft im Jahr 1961 fast ein halbes Jahrhundert ihrer Universität verbunden blieb. Dank ihrer jahrzehntelangen Erfahrung in Lehre und Forschung zählte Karin Hirdina zu den profiliertesten Vertreterinnen der Berliner Kulturwissenschaft und insbesondere der „Berliner Ästhetik“.

Karin Hirdina hatte sich 1974 mit einer Arbeit über „Stadtutopien“ promoviert. Mit ihrer unter dem Titel „Pathos der Sachlichkeit“ in Berlin und München veröffentlichten Arbeit erwarb sie sich die Promotion B. 1978 erhielt sie eine Dozentur am Seminar für Ästhetik und war als Autorin an der Monografie „Ästhetik heute“ beteiligt, daneben trat sie auch als Literaturkritikerin hervor. Erst 1989 zur Professorin berufen, engagierte sich Karin Hirdina in dem Prozess der Umgestaltung der Humboldt-Universität. Ihr Einsatz trug wesentlich zum Erhalt des Seminars für Ästhetik bei, an dem sie 1993 die Professur für systematische Ästhetik erhielt, die sie bis zu ihrem Ausscheiden in den Ruhestand 2006 vertrat.

Obwohl sich Karin Hirdina in den letzten Jahren von der wissenschaftlichen Tätigkeit zurückziehen musste, fand sie die Kraft, von ihr betreute Doktorandinnen zum erfolgreichen Abschluss ihrer Promotion zu führen. Den Kolleginnen und Kollegen sowie den Studierenden wird Karin Hirdina als ebenso scharfsinnige wie großzügige Gelehrte in Erinnerung bleiben, die zu fordern wie auch zu fördern wusste.

Holger Brohm