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Alles unter einem Dach

Das Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum wird feierlich eröffnet

Pünktlich zum 200-jährigen Jubiläum der Humboldt-Universität zu Berlin wird die neue Universitätsbibliothek, das Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, feierlich eröffnet.

In einem spektakulären architektonischen Ambiente bieten die Zentraleinrichtungen Universitätsbibliothek sowie Computer- und Medienservice ein breites Dienstleistungsspektrum rund um Bibliothek, Information und Kommunikation auf sieben Etagen. Nutzerinnen und Nutzer des Hauses finden mit einer Kapazität von über zwei Millionen Bänden nicht nur einen der größten deutschen Freihandbestände vor, sondern profitieren auch von zahlreichen Serviceeinrichtungen, wie der Berliner Volksbank Kinderstube – einem Eltern-Kind-Bereich – und Dienstleistungen, beispielsweise Öffnungszeiten bis Mitternacht. So bietet das Haus nicht nur klassische Lese- und Computerarbeitsplätze, sondern auch Einzelarbeitskabinen, Gruppenarbeitsräume, Kommunikationsflächen, Videokonferenzarbeitsplätze, Schulungsräume und vieles mehr.

Zwei Etagen des knapp 21.200 Quadratmeter Nutzfläche umfassenden Gebäudes sind den Bürobereichen für fast 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorbehalten, im Keller finden sich gasgelöschte und klimatisierte Kompaktmagazine für zirka 500.000 Bände aus dem historischen Bestand der Universitätsbibliothek. Den Speicher für die digitalen Daten bildet ein Rechenzentrum im 8. Obergeschoss, das zukünftig Knotenpunkt im Campusnetzwerk der Humboldt-Universität ist.

Architektonisches Herzstück des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums sind die Leseterrassen mit 196 Sitzplätzen, die sich über vier Geschosse in einem großen Saal erstrecken. Hier wird die Idee, einen für alle Anforderungen vielfältigen Lernort zu schaffen – die Kernaufgabe einer jeden Bibliothek – lebendig und modern interpretiert. Der einfache Zugang zu den Beständen, eine konzentrierte, aber kommunikative Atmosphäre und eine zeitgemäße technische Ausstattung sorgen in diesem Raum für das besondere Gefühl, in einer Bibliothek zu arbeiten. Über 1.000 weitere Plätze sind im ganzen Haus verteilt und orientieren sich in ihrer gestalterischen Qualität an den Leseterrassen.

Ein wichtiges Element der Planung der Arbeitsplätze war immer auch die Inte­gration modernster Technik in die Architektur. So wirken die Computerarbeitsplätze im Gesamtbild beispielsweise nicht wie Fremdkörper, sondern werden als ein selbstverständlicher Teil der Umgebung wahrgenommen. Auch die flächendeckende, drahtlose Netzversorgung und die an allen Arbeitsplätzen vorhandenen Steckdosen tragen zu einer zeitgemäßen technischen Infrastruktur bei.

Die Universitätsbibliothek bezieht zusammen mit dem Standort Mitte des Computer- und Medienservices erstmals in ihrer Geschichte ein eigenes, adäquates Gebäude, das genügend Platz für Nutzer und die meistgenutzten Bestände bietet. Wenn nun das Haus für die Angehörigen der Universität und Nutzer des Hauses feierlich eröffnet wird, ist dies ein besonderer Anlass zur Freude und ein wichtiger Tag in der 200-jährigen Geschichte der Humboldt-Universität zu Berlin.

Olaf Eigenbrodt