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Scherer-Preis für Dr. Thomas Wegmann

In Kooperation mit der HU verlieh die Bankhaus Wölbern Stiftung am 31. Mai den mit 5.000 Euro dotierten Scherer-Preis 2010. Dr. Thomas Wegmann vom Institut für deutsche Literatur erhielt den höchstdotierten Preis für Germanisten für seine Habilitation „Dichtung und Warenzeichen. Zur Beobachtung und Bearbeitung von Reklame im literarischen Feld 1850-2000“. Die Arbeit konzentriert sich systematisch auf das Spannungsverhältnis von Literatur und Reklame für einen Zeitraum von rund 150 Jahren. Wegmann, Jahrgang 1962, studierte Germanistik, Philosophie und Anglistik in Essen, Dublin und Berlin und blickt auf mehrjährige Verlagstätigkeit nach dem Studium zurück. Von 1995 bis 2000 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Germanistik der Freien Universität Berlin und promovierte dort im Jahr 2000. Seit 2001 ist er an der HU tätig, wo er zunächst am DFG-Projekt „Literatur und Marketing“ forschte und von 2003 bis 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Professor Dr. Erhard Schütz war. 2005 und 2008 führten ihn zwei Aufenthalte als Visiting Professor an die University of Virginia sowie die Cornell University der USA. Derzeit forscht Wegmann auch am Sonderforschungsbereich „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“ (SFB 626) an der Freien Universität.

Red.