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Engel und Möbelpacker

Tagesspiegel-Sonderseiten : Humboldt-Uni
22.10.2004

Engel und Möbelpacker

Jobs finden –
oder günstige Kredite

Tagsüber ein wenig lernen, und ab dem frühen Abend und am Wochenende wild feiern: So sieht das Studentenleben allenfalls in lustigen amerikanischen High-School-Filmen aus. Mit der Realität hat das wenig zu tun. Geld verdienen gehört in Deutschland zum studentischen Alltag – nur einige Studierende kommen mit dem Geld aus, das ihnen die Eltern oder der Staat mittels Bafög zur Verfügung stellen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, als Student das Konto im Plusbereich zu halten – mit Nebenjobs oder mit Krediten, die auf Studenten zugeschnitten sind.

Jobs: Für den Studentenjobmarkt gilt dasselbe wie für den richtigen Arbeitsmarkt: Eine gute Stelle ist derzeit nur schwer zu bekommen. Denn die Zahl der jobwilligen Studierenden bleibt mit knapp zwei Drittel seit Jahren konstant, die Zahl der angebotenen Studentenjobs sinkt aber nach Angaben des Studentenwerks gerade in Großstädten wie Berlin kontinuierlich. Die studentischen Arbeitsvermittlungen Heinzelmännchen und Tusma helfen bei der Suche weiter. Bei ihnen werden Jobs jeden Morgen per Losverfahren vergeben. Ohne Losverfahren arbeitet die private studentische Jobvermittlung Effektiv. Bei der Arbeitsagentur in Mitte finden HU-Studenten ebenfalls Offerten.

Die besten Chancen haben laut Heinzelmännchen und Tusma Studis, die anpacken können: Für Umzugshelfer gibt es momentan den größten Bedarf. Krisensicher ist auch der Heiligabend: Dann beglücken Studierende Berliner Kinder traditionell als Weihnachtsmann oder Weihnachtsengelin – Unternehmen buchen gerne auch schon in der Adventszeit. (Heinzelmännchen: Tel. 834 099 30, Tusma: Tel. 960 60 60, Effektiv: Tel. 4504 4150, Arbeitsagentur Mitte: Tel. 4277 184).

Kredite: Während der Abschlussprüfungen bleibt Studenten oft wenig Zeit fürs Arbeiten. Die Ausgaben sinken dennoch nicht. Für diesen Fall kann es sich lohnen, ein Darlehen aufzunehmen. Spezielle Bildungskredite verhindern mit niedrigen Zinssätzen und gemäßigten Rückzahlungsraten, dass Absolventen mit einem großen Schuldenberg ins Berufsleben starten. So wird Bafög unter Umständen auch in der Studienabschlusszeit gewährt. Studierende, die in den nächsten zwölf Monaten ihren Abschluss machen, können sich an die Studentische Darlehnskasse wenden. Die gewährt unabhängig von Eltern- und sonstigem Einkommen einen Kredit von maximal 670 Euro pro Monat (Hardenbergstraße 35, Tel.: 3190 010).

Beim Bundesverwaltungsamt können Studenten im Hauptstudium einen staatlichen Bildungskredit beantragen, sofern sie das 12. Semester noch nicht überschritten haben. Ebenfalls eltern- und einkommensunabhängig werden maximal zwei Jahre lang 300 Euro monatlich gezahlt (Hotline 01888 358-4492).tiw

Infos zu Jobs und Krediten:

www.tusma.de

www.studentenwerk-berlin.de/jobs

www.jobstudent.de

www.berliner-weihnachtsmann.de

www.bildungskredit.de

www.dakaberlin.de


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22.10.2004
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