Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Presseportal

Löst die Aufgaben

Tagesspiegel-Sonderseiten : Humboldt-Uni
22.10.2004

"Löst die Aufgaben"

Richtig studieren: Ein Preisträger verrät sein Rezept

Stephan WethekamSie sind für herausragende Studienleistungen mit dem Physik-Studienpreis der Heraeus-Stiftung ausgezeichnet worden. Was sollten Studierende beachten, wenn sie ähnlich erfolgreich sein wollen?

Es ist sinnvoll, die weit verbreiteten Aussagen älterer Studenten zu ignorieren, nach denen die Anforderungen des Studiums, wie Übungsaufgaben, Klausuren und Praktikumsprotokolle, nicht zu bewältigen seien. Diese Aussagen sind zwar beruhigend, da man während des Physikstudiums regelmäßig vor einem riesigen Berg Arbeit sitzt. Man sollte in den zentralen Kursen aber dennoch anstreben, die Aufgaben in vollem Umfang zu lösen.

 

 

Stephan Wethekam (Bild: B. Prusowski)

 

Wie kann man effektiv lernen?

Es ist von Vorteil, eine Arbeitsgruppe zu bilden, in der man Übungsaufgaben und physikalische Fragestellungen diskutiert. Des Weiteren gibt es interessante Angebote für Praktika innerhalb des Physikinstituts oder auch für Sommerstudien an externen Forschungseinrichtungen.

Wie gestaltet man die Diplomarbeit am besten?

Die Wahl des Diplomarbeitsthemas fällt leichter, wenn man sich frühzeitig während Praktika und in Gesprächen mit den Professoren und mit älteren Studenten oder Doktoranden über die Arbeitsgruppen des Instituts informiert. Dabei sollte man auf die Qualität der Betreuung, auf die Ausstattung der Gruppe und auf die physikalische Relevanz des Themas achten.

Gibt es Dinge, die Sie heute im Studium anders machen würden?

Ich bin mit meinem Studium zufrieden, würde jedoch heute wahrscheinlich einen Auslandsaufenthalt anstreben.

Die Fragen stellte Ljiljana Nikolic.

Stephan Wethekam (27) hat an der Humboldt-Universität Physik studiert und schreibt dort seine Doktorarbeit in der Arbeitsgruppe "Physik der Grenzflächen und dünnen Schichten".

Tagesspiegel-Sonderseiten : Humboldt-Uni
22.10.2004
© Humboldt-Universität | Kontakt | pk