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Augen auf und fragen, fragen, fragen

Stellensuche in Börsen, Magazinen oder am Tresen

Zunächst eine gute Nachricht: Laut Studentenwerk finden die meisten arbeitswilligen Studierenden schnell einen Job. Nur drei Prozent derjenigen, die keine Stelle haben, führen das auf ihre erfolglose Suche zurück. Doch einfach ist es nicht, in einer Stadt mit einer Arbeitslosenrate von rund 20 Prozent einen regelmäßigen Nebenverdienst zu finden.

Studierende auf Jobsuche sollten vor allem ihre Augen und Ohren offen halten. Der regelmäßige Blick auf das Schwarze Brett im HU-Hauptgebäude (Erdgeschoss, Westflügel) genügt dabei nicht. Der ganze Freundeskreis sollte einbezogen werden. Gute Stellen werden am ehesten über persönliche Empfehlung vergeben. Auch die direkte Frage an der Kneipentheke oder per Telefon kann zum Ziel führen. Zudem lohnt es, sich auf den E-Mail-Verteiler seines Instituts setzen zu lassen. Immer wieder werden so nicht nur Praktika, sondern auch Studentenjobs vergeben. Das erhöht auch die Chance, das im Studium gewonnene Wissen praktisch anzuwenden. Und ganz nebenbei wird der Lebenslauf interessanter.

Für Neuberliner bleiben Anlaufstellen Nummer eins die studentischen Arbeitsvermittlung wie „Heinzelmännchen“ und „Effektiv“. Bedingung für die meisten Jobs ist lediglich eine gute Kenntnis der deutschen Sprache. Auch die Art des Studiengangs ist für die meisten Einsätze von geringer Bedeutung. Nach der Anmeldung trennen einen Bewerber oft nur wenige Telefonate vom Job als Umzugs- oder Laborhelfer. Die Vermittlungsgebühr wird immer erst dann fällig, wenn der Job angetreten wird. Dafür übernehmen die Vermittler auch die monatliche steuerliche Abrechnungen.

Wer lieber auf eigene Faust sucht, kauft sich am besten ein Stadtmagazin und schaut in die Kleinanzeigen. Im „Tip“ verstecken sich die Studentenjobs unter den übrigen Angeboten. Die „Zitty“ ist vor zwei Jahren dazu übergegangen, ihnen eine eigene Rubrik zu geben. „Schließlich suchen viele Firmen speziell nach Studenten, weil sie günstiger zu beschäftigen sind“, sagt Bianca Haas von der Kleinanzeigen-Redaktion.

Jobs an der Humboldt-Uni finden sich neben den Aushängen an Instituten vor allem auf der Webseite des studentischen Personalrats (www2.hu-berlin.de/studpr). Überhaupt bietet das Internet eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich einen schnellen Überblick über den Berliner Arbeitsmarkt zu machen. Auf den meisten Webseiten kann sogar der Jobwunsch konkret eingegrenzt werden. sök

Jobvermittlungen im Internet:

www2.hu-berlin.de/kooperation/beruf-wissenschaft/careercenter/jobportal.html

www.studentenwerk-berlin.de