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Humboldt-Universität zu Berlin

Neu: Humboldt-Spektrum 1/2012

Inhalt


19. Jahrgang • Heft 1/2012
ISSN 0946-641X • Preis 5,-
EUR

 TITELBILD: 1/2012


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HYBRIDMATERIALIEN
Organisch/Anorganische Hybridmaterialien
Fritz Henneberger / Norbert Koch
Heft 1/2012, S. 2-7
Kontakt:
Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Physik
http://photonik.physik.hu-berlin.de/
E-Mail: fh@physik.hu-berlin.de
http://sms.physik.hu-berlin.de
E-Mail: norbert.koch@physik.hu-berlin.de

abstract
»On-line« zu gehen, um Informationen zu bekommen oder auszutauschen, ist Bestandteil unseres alltäglichen Lebens geworden. Der Einsatz von Licht als Signalträger – ein Gebiet, das unter dem Begriff »Opto-Elektronik« zusammengefasst wird – hat dazu maßgeblich beigetragen. Der immer schnellere Zugriff auf immer größere Datenmengen bleibt dennoch eine zentrale Herausforderung. Dazu müssen immer komplexere opto-elektronische Funktionen in immer kleineren Volumina untergebracht werden. Die Suche nach geeigneten nanoskopischen Lichtemittern und -empfängern oder Verfahren und Anordnungen, die es gestatten, Licht auf der Nanometer-Skala ähnlich dem elektronischen Strom zu transportieren oder zu schalten, ist weltweit Gegenstand der aktuellen Forschung. Allerdings ist erkennbar, dass die heute eingesetzten Materialien weitgehend ausgereizt sind und so die Grenzen des Machbaren immer näher rücken. Im kürzlich etablierten Sonderforschungsbereich 951 »Hybrid Inorganic/Organic Systems for Opto-Electronics«, abgekürzt HIOS, sollen deshalb neuartige, in der Natur nicht vorhandene Hybridmaterialien entwickelt werden, die aus anorganischen Halbleitern, konjugierten organischen Molekülen und Metall-Nanostrukturen zusammengesetzt sind. Ziel ist es, die Vorteile der Einzelmaterialien zu kombinieren, Nachteile zu kompensieren und damit bessere und neuartige Funktionseigenschaften, die mit keinem der individuellen Konstituenten allein erreichbar wären, zu erhalten.

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OPTOGENETIK
Was ist Optogenetik?
Peter Hegemann / Andreas Möglich
Heft 1/2012, S. 10-17
Kontakt:
Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Biologie
http://www.biologie.hu-berlin.de/expbp/
E-Mail: hegemann@rz.hu-berlin.de
http://lehre.biologie.hu-berlin.de/biophyschem/
E-Mail: andreas.moeglich@hu-berlin.de

abstract
Das neue Forschungsgebiet Optogenetik bedient sich genetischer Methoden, um licht-aktivierbare Proteine, vor allem aus Mikroalgen oder Bakterien, in Wirtssysteme wie Fliege, Zebrafisch oder Maus einzubringen und dort mit Licht zelluläre Abläufe zu steuern, die neue Informationen über biologische, insbesondere neuronale Prozesse liefern sollen. Wir stehen an der Grenze zu der Anwendung am Menschen, um Defekte bzw. Krankheiten mittels Licht zu verstehen, zu lindern oder zu therapieren.

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PSYCHOLOGIE
Was macht Innovationsvorhaben erfolgreich?
Empirische Befunde und Implikationen für die Praxis
Wolfgang Scholl / Stephan Bedenk / Sebastian Kunert / Hannah Rauterberg
Heft 1/2012, S. 20-25
Kontakt:
Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Psychologie
http://www.vertrauenskultur-innovation.de/Innovationspromotorausbildung

abstract
Im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts GI:VE erforschen Psycholog/innen an der Humboldt Universität Bedingungen und Merkmale erfolgreicher Innovationsprojekte. Die bisherigen Untersuchungen in über 40 Unternehmen zeigen, dass Innovationserfolge maßgeblich durch gute Wissens- und Koordinationsprozesse ermöglicht werden. Diese Prozesse können wiederum durch grundlegende Merkmale der Organisationskultur, wie Mitarbeiterorientierung, klare Ziele und Veränderungsbereitschaft gefördert werden. In Praxisprojekten unterstützen die Forscher/innen gemeinsam mit Berater/innen der artop GmbH (An-Institut der Humboldt-Universität) Unternehmen, diese innovationsförderlichen Prozesse und Merkmale in der Organisation zu verankern und zu verbessern.

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AGRAGRÖKONOMIE
Gemeinsame Lehrplanentwicklung im Bereich Wertschöpfungsketten
ValueLead: Ein EU-Hochschulkooperationsprojekt mit der Egerton University Kenia und der Haramaya University Äthiopien
Katrin Wenz / Wolfgang Bokelmann
Heft 1/2012, S. 28-32
Kontakt:
Humboldt-Universität zu Berlin, Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät, Department für Agrarökonomie
http://www.valuelead.org
E-Mail: katrin.wenz@agar.hu-berlin.de

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THEORIE DER POLITIK
Die Symbolik der Demokratie
Inszenierung, Repräsentation und die Konstitution des politischen Imaginären
Paula Diehl
Heft 1/2012, S. 36-41
Kontakt:
Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Sozialwissenschaften
http://www.bgss.hu-berlin.de/lehrbereiche/theorie-der-politik/mitarbeiter-innen/1683561/symbolik
E-Mail: paulaDiehl@gmx.com

abstract
Seit 2009 beschäftigt sich das Forschungsprojekt »Symbolik der Demokratie« mit der Frage nach der Repräsentierbarkeit von Politik und untersucht sie im massenmedialen Wandel. Dabei stützt sich das Projekt auf die Erkenntnis, dass politische Repräsentation nicht nur die Handlungen von Politikerinnen und Politikern betrifft, sondern auch die symbolische Bedeutung dieser Handlung mit einschließt (Göhler 1997; Vorländer 2003). Dazu zählen auch die Körperinszenierung von politischen Repräsentanten sowie die Einsetzung von Symbolen, Bildern und Diskursen. Die Demokratie ist von einigen Eigenartigkeiten gekennzeichnet. Dazu gehört, dass sie sich mit den sozio-kulturellen und medialen Transformationen der Gesellschaft verändert, und dass sich damit auch das politische Imaginäre, also die Vorstellungen und die Auffassung von politischen Institutionen, politischen Rollen und das Verständnis der Demokratie, wandelt.

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MONGOLISTIK
Nationalisierung und Regionalisierung
Historische Profilbildung in der Mongolei
Ines Stolpe / Christian Ressel
Heft 1/2012, S. 44-49
Kontakt:
Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften
http://www2.hu-berlin.de/zentralasien/?section=stolpe
E-Mail: ines.stolpe@rz.hu-berlin.de

abstract
»Bildung durch Wissenschaft« – so lautet die Überschrift zum neuen Zukunftskonzept der Humboldt-Universität. Zur Entfaltung kreativer Potentiale bedarf es konkreter Möglichkeiten, damit Studierende bereits auf BA- und MA-Level beginnen können, eigene Forschungsfragen zu entwickeln. Die Mongolistik, an der Humboldt-Universität strukturell im Zentralasienseminar (ZAS) des Instituts für Asien- und Afrikawissenschaften (IAAW) verankert, entwickelt kontinuierlich Initiativen, um trotz knapper Mittel eine forschungsorientierte Lehre umzusetzen und Studierende für wissenschaftliches Arbeiten zu begeistern. Auch die Mongolei-Exkursion, die uns im zurückliegenden Semester 2.000 km durch das Stammland Chinggis Khaans führte, bot einen solchen Rahmen für Forschungsprojekte des wissenschaftlichen Nachwuchses – vom BA bis zur Promotion.

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JAPANOLOGIE
»Mit Ôgai leben …«
Das Zentrum für Sprache und Kultur Japans der Humboldt-Universität und der 150. Geburtstag des Dichters und Gelehrten Mori Rintarô
Klaus Kracht
Heft 1/2012, S. 50-56
Kontakt:
Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften
http://www2.hu-berlin.de/japanologie
E-Mail: klaus.kracht@rz.hu-berlin.de

abstract
Nach seiner ärztlichen Approbation an der Kaiserlichen Universität Tokyo studierte Mori Rintarô, genannt »Ôgai« (1862–1922), in den Jahren 1884–1888 in Leipzig, Dresden, München und Berlin. Über ihn schreibt der britische Japanologe Richard Bowring: »… his life represents in microcosm the whole process of the modernization in Japan. … his seriousness and self-sacrifice to the cultural welfare of his country has earned him the position of prominence he holds in the spiritual history of modern Japan.«

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MISZELLEN
Publikationen
Heft 1/2012, S. 58-63

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