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Humboldt-Universität zu Berlin

Geschlechtergerechte Sprache

Die Texte müssen so formuliert sein, dass alle Geschlechter gleichermaßen angesprochen und gleichberechtigt erwähnt werden.

Es sind verschiedene Wortbildungen möglich, mit denen Texte geschlechtergerecht verfasst werden können. Nutzen Sie dabei die verschiedenen Möglichkeiten, um abwechslungsreich zu formulieren.

Die Sprache soll neben der Geschlechtergerechtigkeit gleichzeitig auf gut lesbare und auch barrierefreie Texte abzielen, die auch z.B. über Screenreader verständlich sind. Daher ist von Formen wie dem Binnen-I auf Webseiten der Universität abzusehen.

Beispiele

  • Doppelform: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Partizip: Studierende
  • Abstraktion: Studierendenschaft
  • Synonym: Redaktion
  • Verbformen: alle, die an diesem Kurs teilnehmen

Rechtliche Grundlagen

Maßgeblich für die geschlechtergerechte Sprache sind die Verfassung der Humboldt-Universität zu Berlin und die Gemeinsame Geschäftsordnung für die Berliner Verwaltung:

Verfassung der Humboldt-Universität zu Berlin

§ 38 Geschlechtergerechte Sprache

Im allgemeinen Schriftverkehr sowie in Rechts- und Verwaltungsvorschriften einschließlich Studien-, Prüfungs-, Promotions- und Habilitationsordnungen sind entweder geschlechtsneutrale Bezeichnungen oder die weibliche und die männliche Sprachform zu verwenden.

Verfassung im Volltext (PDF)

Gemeinsame Geschäftsordnung für die Berliner Verwaltung

GGO I, § 2 Abs. 2

Die sprachliche Gleichbehandlung von Frauen und Männern ist zu beachten. Im amtlichen Sprachgebrauch ist die im Einzelfall jeweils zutreffende weibliche oder männliche Sprachform zu verwenden.

Hinweise der Senatsverwaltung für Inneres und Sport