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Expert:innen der HU zum Thema „Wasser“ auf dem Open Humboldt Festival

Grundwasser, Wasserknappheit, Hochwasserkatastrophen, das Leben am Fluss, Dürren oder Starkniederschlägen in der Region Berlin-Brandenburg - das Thema „Wasser“ ist aktuell wie nie. Zahlreiche Expert:innen der HU forschen zu diesem Thema.
„Wasser“ ist eines der Themen, die auf dem diesjährigen Open Humboldt Festival der Humboldt-Universität vom 29. Juni bis 2. Juli 2022 im Fokus stehen.

„Wir müssen das unsichtbare Grundwasser sichtbar machen“

Dreißig Prozent des gesamten Süßwassers auf der Erde besteht aus Grundwasser. Es ist die weltweit wichtigste Quelle für Trinkwasser. Und doch bleibt es für uns meist unsichtbar.

Die Hydrogeologin Dr. Theresa Frommen erklärt im Interview, was Grundwasser so besonders macht und gibt einen Einblick, wie Menschen in Berlin und im indischen Jaipur mit ihrem Grundwasser leben.

Der Workshop „Ich sehe Was(ser), was du nicht siehst„ im Rahmen des Open Humboldt Festivals am 29. Juni um 17 Uhr macht  den versteckten Wasserverbrauch sichtbar. Dr. Theresa Frommen und Prof. Dr. Dieter Gerten erklären im Workshop, welche Auswirkungen unser Lebensstil auf die Wasserprobleme der Erde hat.

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Wasserknappheit zwischen Brandenburg und Kalifornien

Eine drohende Megadürre in Kalifornien, ein riesiger Staudamm am Nil oder Proteste gegen Teslas Gigafactory in Brandenburg, Klimawandel und Wasserverschwendung führen immer öfter zu Konflikten um Wasser.

Im Interview erklärt der Hydrologe Prof. Dr. Dieter Gerten, was die größten Wasserverschwender sind und welchen Einfluss unser Konsum auf globale Wasserkrisen hat.

Prof. Dr. Dieter Gerten hält am 29. Juni 2022 um 18 Uhr im Rahmen des Open Humboldt Festivals die KOSMOS-Lesung „Wasserkrise in der Klimakrise – was nun?". Wassermangel, Dürren und Überschwemmungen, Wasserverschmutzung und Wasserkonflikte – die Wasserkrise auf dem „blauen Planeten“ hat sich verschärft. Prof. Gerten zeigt Ursachen und Lösungsmöglichkeiten auf und hält ein Plädoyer für eine neue Wasserethik.

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Wie das gute Leben an Flüssen gelingen kann

Flüsse zogen uns Menschen schon immer an. Viele Orte wurden an Flüssen gegründet, wir nutzen Flüsse für unsere Wirtschaft und erleben sie als Naturorte. Gleichzeitig können Flüsse über Ufer treten und zu Katastrophen führen, wie zuletzt im Ahrtal 2021.

Dr. Tobias Krüger, Professor für Hydrologie und Gesellschaft am Geographischen Institut der Humboldt-Universität zu Berlin, spricht im Interview über das Leben an und mit Flüssen.

Am 30. Juni um 16.30 Uhr lädt Tobias Krüger gemeinsam mit dem Journalisten und Literaturkritiker Lothar Müller zu einem Spaziergang entlang der Panke und der Spree ein, um die Berliner Flüsse sowohl aus hydrologischer als auch aus literarischer Sicht besser kennenzulernen.

„Die Region muss auch lern- und transformationsfähig sein“

Prof. Dr. Jörg Niewöhner, Direktor des IRI THESys der Humboldt-Universität, spricht im Interview über das Projekt „Climate and Water under Change“, wasserbezogene Herausforderungen in der Modellregion Berlin-Brandenburg und was diese so besonders macht.

Pressekontakt

Hans-Christoph Keller
Pressesprecher der Humboldt-Universität zu Berlin

Tel.: 030 2093-12710
pr@hu-berlin.de