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Humboldt-Universität zu Berlin

Humboldt-Spektrum 4/2003


Inhalt

  • Editorial
    Jürgen Mlynek
  • KARDIOLOGIE
    Kompetenznetz Herzinsuffizienz
  • VIROLOGIE
    Hantaviren. Müssen wir uns in Deutschland davor fürchten?
  • KINDERHEILKUNDE
    HIV-Infektion / AIDS im Kindesalter.
    "Deutsche multizentrische Studie zur Nachbeobachtung von Kindern
    HIV-infizierter Mütter mit intrauteriner antiretroviraler
    Medikamentenexposition"
  • GEOGRAPHIE
    Geographie. Expertise für den Raum.
    Das Geographische Institut am neuen Standort für Wissenschaft
    und Wirtschaft in Berlin-Adlershof
  • POLITIKWISSENSCHAFT
    SICHERHEIT und / oder? FREIHEIT
  • PÄDAGOGIK
    Die Alltagswelt der Kinder in ihrer eigenen Wahrnehmung.
    Ergebnisse einer Berliner Untersuchung
  • RECHTSWISSENSCHAFT
    Gehirnstrukturen als Modell für soziale Regel- und Rechtssysteme
  • IMMUNOLOGIE
    Erkennung, Anpassung und Evolution des Immunsystems bei
    Immunantworten. Die Nachwuchsgruppe
    "Theoretische Immunologie" stellt sich vor
  • Juniorprofessuren / Buchneuerscheinungen


10. Jahrgang · Heft 4/2003
ISSN 0946-641X · Preis 5,-
EUR

 TITELBILD: 4/2003


Probeheft / Bezugsbedingungen / Impressum Probeheft Übersicht der bisherigen Beiträge (geordnet nach Fakultäten und Instituten) Beiträge Übersicht zu den bisher erschienenen Ausgaben Ausgaben Profil der Zeitschrift - Vorstellung Profil Homepage der Humboldt-Universität Homepage der Humboldt-Universität


KARDIOLOGIE
Kompetenznetz Herzinsuffizienz
Ulrike I. Schuster / Karl Josef Osterziel / Rainer Dietz
Heft 4/2003, S. 4-8.

abstract
Das Kompetenznetz Herzinsuffizienz vereint unter seinem Dach interdisziplinäre Forschungsvorhaben und Projekte zur Versorgung von Patienten mit Herzinsuffizienz. Ziel der deutschlandweiten Kooperationen von Wissenschaftlern und Ärzten ist es, einen nachhaltigen Fortschritt in Forschung und Versorgung zu erreichen. Darüber hinaus informiert das Kompetenznetz Herzinsuffizienz in Zusammenarbeit mit der Deutschen Herzstiftung Patienten und ihre Angehörigen über die Volkskrankheit Herzinsuffizienz (mehr... )

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VIROLOGIE
Hantaviren. Müssen wir uns in Deutschland davor fürchten?
R. Ulrich / H. Meisel / J. Koch / G. Schönrich / A. Kraus / S. Sandmann / B. Klempa / M. Niedrig / J. Schmidt / J. Siebörger / A. Geldmacher / G. Pauli / D. H. Krüger
Heft 4/2003, S. 12-18.

abstract
Mit dem Auftreten des schweren Atemnotsyndroms SARS ist erneut die Frage in die öffentliche Diskussion gekommen, ob dem Menschen Viren gefährlich werden können, die von Tieren übertragen werden. Für einen erfolgreichen Wirtswechsel von Viren gibt es durchaus Beispiele, so ist das Humane Immundefizienzvirus (HIV) vor einigen Jahrzehnten vom Affen auf den Menschen übergegangen, und jedes Jahr werden Grippeviren vom Tier auf den Menschen übertragen und lösen Epidemien aus. Bei einem echten Wirtswechsel ist das Virus in der Lage, sich in der neuen Wirtsspezies (Mensch) auszubreiten, also Infektketten auszubilden. Daneben gibt es Virusübertragungen vom Tier zum Menschen, bei denen das Virus nicht genügend an den Menschen angepasst ist, um innerhalb der menschlichen Bevölkerung ausgebreitet zu werden - die primär durch die Virusübertragung Betroffenen können aber schwer erkranken.

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KINDERHEILKUNDE
HIV-Infektion / AIDS im Kindesalter
"Deutsche multizentrische Studie zur Nachbeobachtung von Kindern HIV-infizierter Mütter mit intrauteriner antiretroviraler Medikamentenexposition"

Ilse Grosch-Wörner / Kathrin Puch
Heft 4/2003, S. 20-24.

abstract
Bei HIV-infizierten Frauen ist während der Schwangerschaft eine antiretroviral (d.h. gegen das Virus gerichtete) wirksame Behandlung (ART) einerseits zur Verhinderung der Mutter-Kind-Übertragung von HIV-1 sowie bei gegebener Indikation zur Therapie der Mutter empfohlen. Diese Interventionsstrategien haben sich als effektiv erwiesen, sie sind aber nicht unabhängig von unerwünschten Wirkungen (AE´s, adverse events) zu sehen. So ergaben sich in der Literatur Hinweise auf Frühgeburtlichkeit, intrauterine Wachstumsverzögerung, mitochondriale Toxizitäten, hämatologische Auffälligkeiten und Geburtsdefekte. Die Erfassung von AE´s bei Mutter und Kind ist zentrales Ziel der "Deutschen multizentrischen Studie zur Nachbeobachtung von Kindern HIV-infizierter Mütter mit intrauteriner antiretroviraler Medikamentenexposition". Sie soll damit einen Beitrag zur Sicherheit der effektiven Interventionsprogramme leisten. Die Studie wird gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung. Methoden und Zwischenergebnisse der Studie werden in diesem Beitrag vorgestellt. (mehr... )

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GEOGRAPHIE
Geographie. Expertise für den Raum. Das Geographische Institut am neuen Standort für Wissenschaft und Wirtschaft in Berlin-Adlershof
Wilfried Endlicher / Katja Janson / Franz-Josef Kemper
Heft 4/2003, S. 28-31.

abstract
Im Vergleich zu anderen Wissenschaften war die Geographie schon zur Zeit Alexander von Humboldts eine besonders breit gefächerte Disziplin. Dies ist sie bis heute geblieben. Ihr Aufgabenspektrum hat sich aber von der Erkundung der "weißen Flecken" auf der Landkarte hin zur Untersuchung des Wirkungsgefüges Mensch - Umwelt (Meurer / Bähr 2001, Ehlers / Leser 2002) gewandelt. Aufgabe der Geographie ist es heute, räumliche Strukturen und Prozesse im Lichte von Theorien und Modellen empirisch zu beschreiben, zu erklären und, z.B. im Rahmen der Anwendung in raumorientierter Planung und Politik, zu gestalten. Diese "Expertise für den Raum" skizziert der Beitrag für das Geographische Institut der Humboldt-Universität zu Berlin. (mehr... )

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POLITIKWISSENSCHAFT
SICHERHEIT und / oder? FREIHEIT
Gert-Joachim Glaeßner
Heft 4/2003, S. 32-35.

abstract
Sicherheit zu gewährleisten ist von Alters her Aufgabe der staatlichen Ordnung. Diese Aufgabe rechtfertigt die Ausstattung des Staates mit besonderen Machtmitteln und sein Monopol auf legitime Gewaltausübung. Die gängige Gegenüberstellung von Sicherheit und Freiheit als unvereinbare kollektive Güter und eine Prioritätensetzung zu Gunsten des einen und zu Lasten des anderen führt nicht weiter. Es kommt vielmehr darauf an, dem widersprüchlichen Verhältnis beider "Staatsaufgaben" nachzugehen.

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PÄDAGOGIK
Die Alltagswelt der Kinder in ihrer eigenen Wahrnehmung. Ergebnisse einer Berliner Untersuchung
Annelie Stompe
Heft 4/2003, S. 36-39.

abstract
Seit Mitte der 70er Jahre hat die Diskussion um den Wandel der Bedingungen des Aufwachsens von Kindern, vor allem mit Analysen des veränderten Kinderalltags, immer stärkere Beachtung gefunden. Es hat sich insgesamt gezeigt, dass Kindheit eine Lebensphase ist, die über die Zeit im Hinblick auf Wertvorstellungen, Einstellungen oder Verhaltensformen bedeutenden Veränderungen unterliegt. Mit der vorliegenden Untersuchung erhalten Berliner Kinder Gelegenheit, ihre eigene Sicht auf die Alltagswelt einzubringen. Wie erleben sie ihre Familie? Wie wohl fühlen sie sich? Welche Ängste und Sorgen haben sie? (mehr... )

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RECHTSWISSENSCHAFT
Gehirnstrukturen als Modell für soziale Regel- und Rechtssysteme
Hans-Peter Schwintowski
Heft 4/2003, S. 40-44.

abstract
Das Gehirn weist in seiner Organisation Merkmale selbstähnlicher Architektur auf, wie sie bspw. auch Fraktale kennzeichnen. Für die Diskussion darüber, ob solche Modelle auch für die Untersuchung sozialer Regel- und Rechtssysteme herangezogen werden können, müssen Wissenschaftler bereit sein, die fachlichen Grenzen zu überschreiten, wenn etwa Rechtswissenschaftler mit Gehirnforschern über Fragen der Grundfunktionen komplexer Systeme diskutieren. Dass es nahe liegt, vergleichende Fallstudien zwischen Gehirn- und Sozialsystemen auch auf Rechtssysteme zu erstrecken, skizziert der Beitrag. (mehr... )

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IMMUNOLOGIE
Erkennung, Anpassung und Evolution des Immunsystems bei Immunantworten.
Die Nachwuchsgruppe "Theoretische Immunologie" stellt sich vor

Michal Or-Guil
Heft 4/2003, S. 46-50.

abstract
Während der ersten zehn Monate seines Lebens entwickelte sich Bill Grignard prächtig. Im folgenden Jahr allerdings bekam er Lungenentzündung, mehrere Mittelohrentzündungen und eine Wundrose. Wegen all dieser bakteriellen Infektionen bekam er ständig Antibiotika. Eine Untersuchung seines Blutbildes ergab, dass eine bestimmte Art von weißen Blutkörperchen, die B-Zellen, kaum vorhanden war. B-Zellen sind diejenigen Zellen, die Antikörper produzieren. Folglich besaß Bill auch kaum Antikörper. Diese Tatsache fiel erst auf, als er entwöhnt wurde und daher keine Antikörper mehr über die Muttermilch bekam. Sobald er wöchentlich intravenöse Antikörpergaben bekam, wurde er beschwerdefrei. - Dieses Beispiel illustriert die Wichtigkeit der Antikörper für die Bekämpfung von Krankheiten - besonders solche, bei denen die Erreger sich nicht innerhalb der Körperzellen befindet, was häufig bei bakteriellen Infektionen der Fall ist. (mehr... )

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MISZELLEN

Juniorprofessuren / Neuerscheinungen
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