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Humboldt-Universität zu Berlin

Ausstellungen und öffentlich zugängliche Sammlungen

Eine Universität ist ohne die Darstellung von Wissen nicht denkbar und so ist die Humboldt-Universität ein Ort reger Ausstellungsaktivitäten. Im Rahmen von Lehrveranstaltungen, Forschungsprojekten oder Kooperationen entstehen vielfältige Projekte, die mal im kleinen Rahmen, mitunter aber auch auf der großen Bühne und für die allgemeine Öffentlichkeit Wissenschaft anschaulich machen. Auch einige der Universitätssammlungen sind für die interessierte Öffentlichkeit zu besichtigen. Im Folgenden sind die wichtigsten Ausstellungsorte aufgelistet.

Bei Nachfragen kontaktieren Sie bitte die Personen, die auf den Websites der jeweiligen Ausstellungen, Sammlungen und Museen angegeben sind.

Über die jeweiligen aktuellen Ausstellungsprogramme informieren Sie sich bitte über die angegebenen Websites oder den Veranstaltungskalender.


Tieranatomisches Theater
Abb.: Jan-Peter E.R. Sonntag: SINUS, 2015 (Foto: Felix Sattler, HU Berlin)
Tieranatomisches Theater

Das 1790 erbaute Tieranatomische Theater (TA T) ist Berlins ältestes Lehrgebäude und ein einzigartiges Baudenkmal. Seit über 200 Jahren bietet es der Wissenschaft eine spektakuläre Bühne. Seit der Wiederöffnung nach der Sanierung im Jahr 2012 entwickelt das Hermann von Helmholtz-Zentrum diesen historischen Raum im Zentrum der Stadt als öffentliche Kultureinrichtung mit Laborcharakter weiter. Durch die experimentelle Entwicklung von interdisziplinären Ausstellungs- und Veranstaltungsformaten entsteht eine Schnittstelle zwischen Forschung, Lehre und Öffentlichkeit.

Adresse: Campus Nord, Philippstr. 12/13, Haus 3, 10115 Berlin

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14 – 18 Uhr, an Feiertagen geschlossen


Kleine Humboldt Galerie
Abb.: Julieta Ortiz de Latierro
Lichthof im Hauptgebäude und Kleine Humboldt Galerie

Der Lichthof des Hauptgebäudes dient immer wieder wechselnden Ausstellungen, die häufig von der Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit organisiert werden. Eine fest etablierte Ausstellungsreihe, die ebenfalls den Raum nutzt, ist die studentische Initiative „Kleine Humboldt-Galerie“. Dabei wird das Format „Ausstellung“ selbst als ein wissenschaftliches Instrument aufgefasst, mit Hilfe dessen Thesen aufgestellt, veröffentlicht, erprobt, erhärtet oder wieder verworfen werden können.

Adresse: Unter den Linden 6, 10117 Berlin

Öffnungszeiten: je nach Ausstellung, bitte dem Veranstaltungskalender entnehmen


BILD FEHLT NOCH
Abb.: Martin Ibold
Hauptgebäude mit Foyer und Bildergalerien im ersten Obergeschoss

Das Foyer mit dem berühmten Zitat von Karl Marx und seiner Kommentierung durch die Künstlerin Ceal Floyer ist ein Touristenmagnet. Eine Etage höher sind Portraitgalerien von Nobelpreisträgern, ehemaligen Rektoren der Universität und bekannten Wissenschaftlerinnen zu sehen. Die Kontroverse um das Bildnis von Adolf Butenandt, der in NS-Tätigkeiten verstrickt war, hat jedoch gezeigt, dass die kontextfreie Präsentation von Portraits nicht mehr dem Stand der reflektierten Auseinandersetzungen mit Erinnerungskultur an der HU entspricht.

Adresse: Unter den Linden 6, 10117 Berlin

Öffnungszeiten: Während der Öffnungszeiten des Hauptgebäudes


Sammlung und Sonderausstellungen des Winckelmann-Instituts für Klassische Archäologie
Abb.: Antonia Weiße
Sammlung und Sonderausstellungen des Winckelmann-Instituts für Klassische Archäologie

Das Winckelmann-Institut veranstaltet Ausstellungen zum einen als Veröffentlichungsform von Forschungsergebnissen und um die Sammlungsbestände einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zum anderen stellt die Konzeption von Ausstellungen einen wichtigen Bestandteil der Ausbildung von Studierenden dar. Eine Dauerhafte Präsentation der Sammlung wird durch temporäre Themenausstellungen, die häufig aus aktuellen Forschungsprojekten resultieren, ergänzt.

Adresse: Unter den Linden 6, 10117 Berlin, Westflügel, 2. Obergeschoss

Öffnungszeiten: bitte der Homepage entnehmen


Mori-Ogai-Gedenkstätte
Abb.: Beate Wonde
Mori-Ôgai-Gedenkstätte

Die Mori-Ôgai-Gedenkstätte widmet sich dem Andenken und der Erforschung von Leben und Werk des japanischen Arztes, Schriftstellers, Übersetzers und Kritikers Mori Rintarô (Ôgai) sowie »seiner Zeit«. Die wissenschaftlichen und die kulturellen Begegnungen zwischen Japan und Europa seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zählen zu den Kernthemen des Hauses. Neben Dauer- und Sonderausstellungen gehören wissenschaftliche Projekte, Publikationen und Veranstaltungen zum Tätigkeitsspektrum.

 

Adresse: Luisenstraße 39, 10117 Berlin

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 – 14 Uhr; DERZEIT IST DIE GEDENKSTÄTTE WEGEN UMBAUARBEITEN BIS FEBRUAR 2017 GESCHLOSSEN – WIR BITTEN UM IHR VERSTÄNDNIS

Eintritt: 3€ / 2€


Späth-Arboretum
Abb.: Heike Zappe
Späth-Arboretum der Humboldt-Universität

Dieser Botanische Garten im Bezirk Treptow-Köpenick wurde 1879 nach Plänen des Berliner Stadtgartendirektors Gustav Meyer im Stil eines englischen Landschaftsparks angelegt, seit 1961 gehört er zur Humboldt-Universität. Das Arboretum wird für Forschungsprojekte und die Lehre genutzt. Jedes Jahr von April bis Oktober kann auch die Öffentlichkeit den Garten mit seinen insgesamt rund 4.000 Pflanzenarten, einem Steingarten und einer Teichanlage besichtigen. 

 

Adresse: Späthstraße 80/81, 12437 Berlin (Treptow-Köpenick)

Öffnungszeiten: von 1. April bis 31. Oktober: Mi, Do, Sa, So, Feiertage, 10 - 18 Uhr


Heiner-Müller.Archiv
Abb.: Heike Zappe
Heiner Müller Archiv / Transitraum

Das Heiner Müller Archiv / Transitraum im Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin beherbergt die Bibliothek des nach Bertolt Brecht bedeutendsten deutschsprachigen Theaterautors des vergangenen Jahrhunderts (1929-1995). Neben den ca. 7800 Büchern, die auch seine Kunstbibliothek umfassen, finden sich im Transitraum auch zahlreiche Gegenstände aus dem Besitz Heiner Müllers. Es finden regelmäßig Veranstaltungen statt, unter anderem gemeinsam mit dem Literaturforum im Brecht-Haus.

 

Adresse: Institut für deutsche Literatur, Dorotheenstr. 24, 10117 Berlin, Raum 3.444 / 3.407

Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Website


Lise-Meitner-Statue
Abb.: David Schellenberg
Denkmäler

Auf dem Gelände der Humboldt-Universität befinden sich 11 Denkmäler, die berühmte Gelehrte darstellen. Im Innenhof des Hauptgebäudes erinnert zudem das 1976 eingeweihte Mahnmal an die von den Nationalsozialisten hingerichteten Angehörigen der Universität. Die Entstehungsgeschichten der Denkmäler geben Einblicke in die Zeit- und Wissenschaftsgeschichte und erzählen auch von der Entschlossenheit und Beharrlichkeit jener, die die Denkmäler initiierten und ihre Aufstellung verwirklichten.

 

Adresse: Um das Hauptgebäude (Unter den Linden 6), auf dem Campus Nord (um das Gebäude Luisenstraße 56) und im Lichthof des Thaer-Instituts (Invalidenstraße 42)


Computersammlung
Abb.: Paul Melzer
Computer-Sammlung

Die Entwicklung von Computern ist rasant und von jedem persönlich zu verfolgen. Im Erwin-Schrödinger Zentrum sind Computer zu sehen, die in den letzten Jahrzehnten an der Humboldt-Universität im Einsatz waren. Neben einem Grundstock an Geräten aus der ehemaligen Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät existiert ein Sammlungsschwerpunkt Statistik aus dem ehemaligen Forschungszentrum C.A.S.E., der dokumentiert, wie eng die Veränderung von Forschungsfragen und -methoden mit Entwicklungen im Bereich der Rechnertechnik verbunden sind.

 

Adresse: Erwin Schrödinger-Zentrum, Rudower Chaussee 26, 12489 Berlin

Öffnungszeiten: Während der Öffnungszeiten des Erwin Schrödinger-Zentrums


Medienarchäologischer Fundus
Abb.: Ines Liszko
Medienarchäologischer Fundus

Der Medienarchäologische Fundus versteht sich als Sammlung medienwissenschaftlich relevanter Artefakte aus verschiedenen Generationen elektrotechnischer und mechanischer Entwicklungen. Wissen um Technologie und Medium wird über eine reine Technikgeschichte hinaus für die Forschung wie auch für die Lehre operativ zugänglich gemacht. Der Medienarchäologische Fundus versteht sich damit als akademische Institution, die aber auch die Öffentlichkeit einlädt, sich mit den Objekten eingehend zu beschäftigen.

 

Adresse: Am Kupfergraben 5, 10117 Berlin

Öffnungszeiten: Mittwoch 16-17 Uhr (während der Vorlesungszeit) und nach Vereinbarung


BMM der Charité
Abb.: Thomas Bruns
Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité

Das Berliner Medizinhistorische Museum ist eine Einrichtung der Charité - Universitätsmedizin Berlin. Hervorgegangen aus dem Pathologischen Museum Rudolf Virchows, befindet es sich im ehemaligen Museumshaus des Instituts für Pathologie auf dem traditionsreichen Gelände der Charité (Campus Mitte). Die Dauerausstellung „Dem Leben auf der Spur“ bietet einen Gang durch 300 Jahre Medizingeschichte, in Sonderausstellungen geht es um Medizinisches in seinen historischen Dimensionen und aktuellen Bezügen.

Adresse: Charitéplatz 1, 10117 Berlin

Öffnungszeiten: Di, Do, Fr, So 10 - 17 Uhr; Mi und Sa 10 - 19 Uhr; Mo geschlossen

Eintritt 9 € / 4 € ermäßigt


Biodiversitätswand im Naturkundemuseum
Abb.: Carola Radke
Museum für Naturkunde

Das Museum ist aus drei Museen hervorgegangen, die im Jahr 1810 mit der Gründung der Berliner Universität (heute: Humboldt-Universität) entstanden sind: das Anatomisch-Zootomische Museum, das Mineralogische Museum (ab 1814) und das Zoologische Museum. 1889 bezog das Museum sein Domizil in der Invalidenstraße. Seit 2009 ist es ein Museum der Leibniz-Gemeinschaft, das durch die Geschichte seiner Sammlungen eng mit der Humboldt-Universität verbunden ist. Es verbindet die Eigenschaften einer international ausgerichteten Forschungseinrichtung mit denen eines Publikumsmagneten für Jung und Alt.

Adresse: Invalidenstr. 43, 10115 Berlin

Öffnungszeiten: Di – Fr 9:30 – 18 Uhr, Sa/So/Feiertage 10 – 18 Uhr; Mo geschlossen

Eintritt 8 € / 5 € ermäßigt


Humboldt-Forum
Abb.: Stiftung Berliner Schloss - Humboldtforum, Franco Stella
Humboldt-Box

Die Humboldt-Box gibt einen Vorgeschmack auf das, was ab 2019 im Humboldt-Forum in der Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses zu sehen sein wird. Das Humboldt-Forum wird sich als Zentrum für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Bildung dem Dialog zwischen den Kulturen der Welt widmen und den Blick aus ganz unterschiedlichen Perspektiven auf historische wie aktuelle Themen von globaler Relevanz richten. Neben den Staatlichen Museen Berlin und dem Land Berlin gehört die Humboldt-Universität zu den Akteuren: Das „Humboldt-Labor“ wird dem Thema Wissenschaft eine Bühne geben und mit dem Lautarchiv wird auch eine Universitätssammlung einziehen.

Adresse: Schlossplatz 5, 10178 Berlin

Öffnungszeiten: 10 – 18 Uhr


Verantwortlich für diese Übersichtsseite: Jochen Hennig, Sammlungsbeauftragter des Präsidiums der Humboldt-Universität