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Michael Burda: "Der Aufschwung geht weiter – sofern es nicht zur Euro-Katastrophe kommt"

Prof. Michael C. Burda ist Leiter des Instituts für Wirtschaftstheorie II an der Humboldt-Universität zu Berlin.

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Die Flexibilität des Arbeitsmarkts hat dazu beigetragen, dass Deutschland die Wirtschafts- und Finanzkrise so glimpflich überstanden hat, ist sich Michael Burda sicher. „Kurzarbeit sowie die allgemeine Anpassungsfähigkeit der deutschen Betriebe haben dafür gesorgt, dass Arbeitsplätze und damit auch die Nachfrage nach Gütern erhalten blieben. Eine clevere Maßnahme“, so Burda. Der Professor für Makroökonomie an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität hat sich unter anderem mit der Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes im Vergleich zum US-amerikanischen Markt befasst. 

Michael Christopher Burda ist gebürtiger Amerikaner und studierte Ökonomie am Harvard College und in Göttingen. 1987 promovierte er an der Harvard University. Seit 1993 ist er Leiter des Instituts für Wirtschaftstheorie II und seit 2007 zudem Gastprofessor an der European School of Management and Technology in Berlin. Er lehrte in Berkeley und am Institut Européen d'Administration des Affaires (INSEAD), einer der weltweit größten und renommiertesten Business Schools. Burda ist Research Fellow des Centre for Economic Policy Research (CEPR), des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) und der European Economic Association. Zu seinem wissenschaftlichen Oeuvre gehört das international verbreitete Lehrbuch “Macroeconomics: A European Text“ (Oxford University Press, 5.Auflage, 2009).

Bei Burdas Forschung geht es vorwiegend um Themen der Makroökonomik, der Arbeitsmarktökonomik und der europäischen Integration. Im Rahmen des Sonderforschungsbereichs „Ökonomisches Risiko“ untersucht Michael Burda insbesondere Risiken des Arbeitsmarkts und etwa die derzeitige Instabilität des europäischen Währungsraums. „Ich bin ziemlich sicher, dass der Aufschwung weitergeht, wenn es nicht zu einer Katastrophe mit dem Euro kommt. Doch die D-Mark wieder einzuführen, damit wäre niemandem geholfen.“

Ein guter Arbeitstag beginnt mit …

… einer Tasse Kaffee und meinem Notebook.

Mit 18 Jahren wollte ich …

… schon nach Europa reisen.

An der Wissenschaft reizt mich …

… die Freiheit und die Verantwortung etwas daraus zu machen.

Den Studierenden rate ich …

… soviel wie irgend möglich lesen, lernen und Leben lieben zu lernen.

Ich wünsche mir an der Humboldt-Universität mehr …

… Ressourcen, um aus unser aller Potenziale das Beste zu machen.