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Humboldt-Universität zu Berlin

Christoph Paulus - „Staateninsolvenzen wird es immer wieder geben“

Christoph Paulus ist seit 1994 Professor für Bürgerliches Recht, Zivilprozess- und Insolvenzrecht sowie Römisches Recht an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität.

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Zuvor war der Rechtswissenschaftler an den Universitäten Augsburg und München tätig und hatte Gastprofessuren in den USA, Südafrika, Italien, Schweiz und der Türkei inne. Christoph Paulus ist Autor des Standardlehrbuchs Zivilprozessrecht. In den vergangenen zehn Jahren hat er sich aber vor allem auf das internationale Insolvenzrecht spezialisiert. Er berät nicht nur die Bundesregierung zu Insolvenzfragen und bestehenden Insolvenzgesetzen einzelner Staaten, sondern ebenso die Weltbank und den Internationalen Währungsfonds.

Nicht erst seit der Währungskrise der Euro-Staaten plädiert der Insolvenzexperte für schnelle finanzielle Hilfsmaßnahmen und eine langfristige Schuldenregulierung von Staaten durch eine neutrale Instanz. "Staateninsolvenzen wird es immer geben. Auch Deutschland war schon mal pleite", sagt Christoph Paulus. "Uns ist 1952 durch das Londoner Schuldenabkommen geholfen worden, sonst wären wir wahrscheinlich heute noch in der Spirale der Reparationszahlungen nach dem Zweiten Weltkrieg verfangen."

Ein guter Arbeitstag beginnt …

… mit klassischer Musik und einem geruhsamen Frühstück.

Mit 18 Jahren wollte ich …

… noch Fußballstar werden.

An der Wissenschaft reizt mich …

… die immer neuen Fragestellungen.

Den Studierenden rate ich …

… den Mut aufzubringen, zu ihren eigenen Interessen – auch ungewöhnlichen – zu stehen und sie zu studieren.

Ich wünsche mir an der Humboldt-Universität mehr …

… Selbstvertrauen in die eigenen Qualitäten.