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Heinz-Elmar Tenorth - „Die Selbstbehauptung einer Vision“

„Ich habe noch nie so viele wissbegierige, motivierte und neugierige Studierende erlebt wie in den vergangenen Semestern“, sagt Heinz Elmar Tenorth. Der Bolognareform kann er nur Positives abgewinnen, dem chronischen Finanzmangel in der Bildungslandschaft hingegen nicht.

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Tenorth war Professor für Historische Erziehungswissenschaft am Institut für Allgemeine Pädagogik der Humboldt-Universität, im April 2011 wurde er emeritiert. Er studierte Germanistik, Geschichte und Sozialkunde, Philosophie und Pädagogik an den Universitäten Bochum und Würzburg. 1975 promovierte er im Fach Pädagogik an der Universität Würzburg. Danach war er Professor für Wissenschaftstheorie und Methodologie der Erziehungswissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. 1991 wurde er an die Humboldt-Universität berufen, wo er 2000 bis 2005 als Vizepräsident für Lehre und Studium an der Umsetzung der Bologna-Reform mitgearbeitet hat.

Tenorths Schwerpunkt ist die historische Bildungsforschung. Er ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Steuerungsgruppe vom Bundesbildungministerium und der Kultusministerkonferenz zur Feststellung der Leistungsfähigkeit des Bildungswesens im internationalen Vergleich, engagiert sich in der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und ist Mitglied im Senat der Leibniz-Gemeinschaft. Tenorth hatte u.a. Gastprofessuren an den Universitäten Bern, Zürich, Budapest und Hiroshima inne und ist Mitherausgeber der "Zeitschrift für Pädagogik".

Zum 200-jährigen Jubiläum der Humboldt-Universität hat Tenorth eine sechsbändige Universitätsgeschichte herausgegeben. Sein Fazit: Der Mythos Humboldt ist die Selbstbehauptung einer Vision – seit zwei Jahrhunderten sehr erfolgreich.

Ein guter Arbeitstag beginnt mit …

… ruhiger Zeitungslektüre in der U-Bahn.

Mit 18 Jahren wollte ich …

… raus aus dem Revier.

An der Wissenschaft reizt mich …

… ihre Unausschöpflichkeit.

Den Studierenden rate ich …

… das zu tun, was sie wirklich begeistert.

Ich wünsche mir an der Humboldt-Universität mehr …

… Selbstbewusstsein in der Gegenwart und Kritik an der Vergangenheit.