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Philip van der Eijk - Antike Medizingeschichte

Philip van der Eijk ist Professor für Klassische Altertumswissenschaften und Wissenschaftsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin

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„Ein guter Arzt musste in der Antike auch gut Reden und Schreiben können, er musste seine Theorien klar auf den Punkt bringen können, kurzum, ein Mediziner musste auch Philosoph sein“, sagt Philip van der Eijk. Geboren 1962 in Delft (Niederlande), lehrt und forscht der Griechischprofessor seit Beginn des Jahres 2010 im Rahmen einer Alexander-von-Humboldt-Professur im Bereich Wissenschaftsgeschichte an der Humboldt-Universität.

Philip van der Eijk hat klassische Altertumswissenschaften an der Universität Leiden studiert und dort 1991 auch promoviert. 1994 wechselte er an die Universität Newcastle, zunächst als Wellcome Trust University Award Holder für Geschichte der Medizin in der antiken Welt. 1998 erfolgte die Ernennung zum Professor für Gräzistik, 2005 zum Research Professor für Griechisch. Seit seiner Gründung 2003 war van der Eijk Direktor des Northern Centre for the History of Medicine in Newcastle. Van der Eijks Forschungsarbeit konzentriert sich auf die antike, griechische Medizingeschichte, insbesondere die Beziehungen zwischen Medizin und aristotelischer Philosophie und die antiken Auffassungen zum Verhältnis zwischen Körper und Geist. Dabei interessieren ihn vor allem Kommunikation und Verbreitung medizinischer Ideen in der Antike, speziell die antiken Konzepte der Melancholie und Geisteskrankheit.

Im Rahmen dieses Schwerpunktes leitet van der Eijk derzeit ein internationales Forschungsprojekt, das die Werke des antiken Arztes und Philosophen Galens ins Englische übersetzt und wissenschaftlich kommentiert. In den vergangenen Jahren gab er zudem Arbeiten zu verschiedener deutschsprachiger Autoren des 19. und 20. Jahrhunderts heraus, darunter von Rainer Maria Rilke, Hugo von Hofmannsthal und Georg Trakl.

 

Ein guter Arbeitstag beginnt …

… mit zwei oder drei Stunden inhaltlicher Arbeit am frühen Morgen am Schreibtisch zu Hause, nicht gestört von E-Mails oder Internet, und anschließend einer gesunden Fahrt mit dem Fahrrad von Charlottenburg durch den Tiergarten zum Institut in der Friedrichstraße.

Mit 18 Jahren wollte ich …

… klassische Altertumswissenschaften studieren und Kirchenorganist werden.

An der Wissenschaft reizt mich …

… der Reichtum an Material und an interessanten Fragen sowie die Möglichkeit, sich damit kreativ auseinanderzusetzen.

Den Studierenden rate ich …

… ihre Studienzeit so zu nutzen, dass sie maximal produktiv und persönlich bereichernd ist.

Ich wünsche mir an der Humboldt-Universität mehr …

… gemeinsames Bewusstsein, dass wir eine Universität sind und nicht nur eine Sammlung von Fakultäten und Instituten.