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Abb.: Philipp Plum

Presseportal

"Laufen hilft beim Abschalten"

Porträts von Humboldtianern, die bei der Humboldt-Meile mitlaufen

 „Die fiesen Füsiker“


"Die fiesen Füsiker": Caroline Falk,
José Cojal und Jürgen Rabe (von links
nach rechts) Abbildung: Ralph Bergel

Sind Physiker sportlich? „Natürlich!“, sagt Jürgen Rabe. Zusammen mit zwei seiner Promovierenden nimmt der Professor an der Humboldt-Meile teil. „Die fiesen Füsiker“ heißt die Staffel. „Der letzte Abschnitt beginnt direkt vor meiner Haustür, das trifft sich wirklich gut“, meint Caroline Falk. Die 29-jährige Doktorandin hat schon an verschiedenen Läufen teilgenommen, sie trainiert einmal pro Woche. Den Staffelstab bekommt sie von ihrem Kollegen José Cojal. „Ich laufe seit ich 15 bin, das gehört für mich schon immer dazu“, erzählt der 32-Jährige. Ganz anders geht es Jürgen Rabe, der mit dem Laufen solcher Strecken lange nicht viel anfangen konnte, weil er regelmäßig zu schnell losgelaufen ist. „Dann habe ich mir eine Sportuhr beschafft, meine Geschwindigkeit optimiert und so das Laufen für mich entdeckt!“.

Ein besonderes Trainings- oder Ernährungsprogramm verfolgen die drei Staffelmitglieder aber nicht. Neben regelmäßigen Laufen freuen sie sich auf die Motivation durch die Zurufe der Zuschauer. „Auf den letzten Metern wirkt das tatsächlich Wunder“, weiß Caroline Falk. „Unsere Sekretärin wird mit ihrer Trommelgruppe am Rand stehen!“, sagt Rabe. „Auf dieses besondere Feeling freue ich mich schon!“ Eine bestimmte Zeit haben sich die „fiesen Füsiker“ nicht vorgenommen. „Wir machen das eigentlich just for fun“, meint José Cojal. „Gewinnen wollen wir aber natürlich trotzdem!“

 

Aufgezeichnet von Katja Riek

 

Humboldt-Meile per pedes


Dr. René Zimmering
Abbildung: Ralph Bergel

Ziemlich gelassen sieht Dr. René Zimmering dem großen Tag entgegen. Der Mitarbeiter am Institut für Chemie hat bereits an mehreren Halbmarathons und 25-Kilometer-Läufen teilgenommen, stolz blickt er auf den Berlin-Marathon 2006 zurück, bei dem er unter fünf Stunden geblieben ist. Um fit zu bleiben betreibt er Pilates, Spinning und „wirklich nur ein bisschen Training an diesen Muskelmännermaschinen“.

Ein Profi sei er aber nicht, auch spezielle Trainingstipps gebe er „lieber nicht, das wäre eine Anmaßung“ scherzt er. Beim Laufen trägt Zimmering kurze Fahrradhosen und ein Shirt, je nach Witterung kommen wärmere und längere Sachen dazu, falls nötig Handschuhe und Mütze. Bei der Humboldt-Meile macht der Naturwissenschaftler mit, weil er die Strecke oft mit dem Rad fährt. „Mein Arbeitsplatz befindet sich in Adlershof, im Hauptgebäude habe ich als Personalrat zu tun“, erzählt der Chemiker. „Ich will mal sehen, wie sich die Strecke per pedes bewältigen lässt.“

 

 

"Laufen hilft beim Abschalten"


Alexander Dautel
Abbildung: Ralph Bergel

Ein professioneller Läufer ist Alexander Dautel. Seit über zwei Jahren trainiert der Master-Student der Statistik fast jeden Tag. Er ist Mitglied im LG Nord Ultrateam. 2015 hat er die HU bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Marathon vertreten. Dautel selbst beschreibt sich inzwischen als „süchtig“. Dabei hatte alles ganz anders begonnen. Zwar war er schon immer sportlich, am liebsten schwimmt er, aber gelaufen ist er nie, „das fand ich langweilig, kein Ball, keine Mitspieler, zu wenig Action“, erzählt der Student. Seine Schwestern haben ihn schließlich zum Laufen gebracht. Für die Humboldt-Meile hat er sich angemeldet, weil es toll sei, die beiden Campus durch einen Lauf zusammenzubringen. „Und wenn man eine Strecke zu Fuß bewältigen kann, dann wirkt alles gleich viel näher“, so der Sportler, der auch ein paar Trainingstipps hat: „Am wichtigsten ist es, regelmäßig zu laufen. Wie schnell und wie weit, ist dann zweitrangig. Schon ein kurzer Lauf hilft beim Abschalten und gibt neue Energie.“, so Alexander Dautel.

 

Aufgezeichnet von Michael Thiele