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Humboldt-Universität zu Berlin

Dr. Martin Maier

Dr. Martin Maier erforschte in seiner Doktorarbeit, ob Sprache und Wissen auch während früher Phasen der visuellen Verarbeitung im Gehirn eingreifen und so grundlegende Wahrnehmungsprozesse prägen können. Unter Einsatz von zeitlich hoch auflösenden ereigniskorrelierten Potentialen des Elektroenzephalogramms (EEG) konnten Einblicke in den zeitlichen Verlauf der visuellen Verarbeitung gewonnen werden. Drei Studien untersuchten den Einfluss sprachlicher Kategorien und semantischen Wissens auf neuronale Verarbeitungsprozesse während der Durchführung verschiedener Wahrnehmungsaufgaben. Die Arbeit des 33-jährigen zeigt, dass sprachliche Kategorien und objektbezogenes Wissen die frühe, automatische Verarbeitung einfacher visueller Merkmale beeinflussen und es sogar von unserer Muttersprache abhängen kann, ob wir einen Reiz bewusst wahrnehmen. Sie trägt damit neue Erkenntnisse zu einer hoch aktuellen Debatte um grundlegende Mechanismen der Wahrnehmung bei.

Dr. Martin Maier hat in der Exzellenz-Graduiertenschule „Berlin School of Mind and Brain“ studiert und geforscht. Seine Dissertation entstand in der Arbeitsgruppe Neurokognitive Psychologie (Prof. Dr. Rasha Abdel Rahman) am Institut für Psychologie der Humboldt-Universität.

 

Preisträger Dr. Martin Maier (Bild: Matthias Brandt)

 

Jurymitglieder (Bild: Matthias Brandt)

 

Preisverleihung durch Hardy R. Schmitz (Bild: Matthias Brandt)

 

v.l.n.r.: Prof. Dr. Elmar Kulke, Dr. Martin Maier, Roland Sillmann, Dr. Ignacio Barros, Peer Ambrée, Birgit Mangelsdorf, Dr. Fabian Dahms, Hardy R. Schmitz, Dr. Franziska Emmerling, Prof. Dr. Ingolf V. Hertel (Bild: Matthias Brandt)

 

Dr. Martin Maier und Prof. Dr. Rasha Abdel Rahman (Bild: Matthias Brandt)