Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin

Humboldt-Universität zu Berlin | Über die Universität | Geschichte | Jüdische Studierende | Uni im NS | Entfernung unerwünschter Studierender | "Gesetz gegen die Überfüllung der deutschen Schulen und Hochschulen" vom 25. April 1933

"Gesetz gegen die Überfüllung der deutschen Schulen und Hochschulen" vom 25. April 1933

Das Gesetz übernimmt die Definition des "Nichtariers" aus dem "Berufsbeamtengesetz" vom 7. April 1933. Danach gilt den Nationalsozialisten als Jude, wer auch nur einen jüdischen Großelternteil hat. Diese Regelung ist noch radikaler als die späteren Definitionen der "Nürnberger Gesetze" vom September 1935 und wird nur durch Ausnahmeregelungen für "Frontkämpfer" des Ersten Weltkriegs und Beamte aus dem Kaiserreich gemildert. Dies waren Zugeständnisse an den Reichspräsidenten Hindenburg. Für die Studierenden sind diese Ausnahmeregelungen irrelevant.
"Gesetz gegen die Überfüllung der deutschen Schulen und Hochschulen" vom 25. April 1933
Bild in Originalgröße 66 KB | Bild anzeigen Anzeigen Bild herunterladen Download