Terry Eagleton ist einer der renommiertesten und international
bedeutendsten Literaturwissenschaftler unserer Zeit. Die britische
Zeitung The Guardian bezeichnet ihn als
„Britain's best-known academic rebel and literary critic“. Das
Großbritannien-Zentrum (GBZ) lädt zur ersten Monday Lecture im
Sommersemester mit Terry Eagleton ein:
Kaum ein Studierender der Literaturwissenschaft kommt an ihm vorbei,
zumindest nicht an seiner 1982 zuerst erschienenen Einführung in die
Literaturtheorie, die ihn berühmt gemacht hat. Seine Arbeit in den
letzten Jahren ist von einer Hinwendung zu großen ethischen Fragen
charakterisiert, wie etwa in seinen Publikationen "The Meaning of Life"
und "The Trouble with Strangers". In
seinem Vortrag widmet sich Terry Eagleton nun der Frage, ob
Literaturwissenschaft und -theorie so wie wir sie kennen überflüssig
geworden sind.
Terry Eagleton ist kein auf sein Fach beschränkter spezialisierter
Wissenschaftler, sondern ein öffentlicher Intellektueller, der sich
seiner Verantwortung bewusst ist, an öffentlichen politischen Debatten
teilzunehmen. Er schreibt in Großbritannien häufig für Zeitungen und
hat im Januar 2009 in Deutschland für die <i
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geschrieben.
Das Großbritannien-Zentrum ist ein interdisziplinäres
Forschungsinstitut der Humboldt-Universität zu Berlin, das neben seiner
wissenschaftlichen Arbeit und dem postgradualen Studiengang „Master in
British Studies“ auch Veranstaltungen für die interessierte
Öffentlichkeit und Informationen für die Medien zu aktuellen britischen
Themen anbietet.
Der Vortrag wir in englischer Sprache gehalten.
Weitere Informationen:
Sandra Müller
Großbritannien-Zentrum
Tel.: (030) 2093-99043
E-Mail: href="mailto:sandra.o.mueller@staff.hu-berlin.de">sandra.o.mueller@staff.hu-berlin.de
Internet: href="http://www.gbz.hu-berlin.de/">http://www.gbz.hu-berlin.de
Terry Eagleton: “The Death of Criticism?”
Großbritannien-Zentrum (GBZ) lädt zur ersten Monday Lecture im Sommersemester ein