Gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt veranstaltet die Humboldt-Universität
zu Berlin eine Podiumsdiskussion zur internationalen Friedensmissionen:
Im Jahre 1989 nahm Deutschland zum ersten Mal an einer Friedensmission
der Vereinten Nationen teil. Der damalige Bundesgrenzschutz begleitete
als erstes deutsches Blauhelmkontingent Namibia in seine
Unabhängigkeit. Seitdem ist Deutschland zu einem angesehenen Partner
der Vereinten Nationen bei internationalen Friedenseinsätzen geworden.
Mit derzeit ca. 114.000 Männern und Frauen in 18 Missionen hat die
Friedenssicherung durch die Vereinten Nationen einen historischen
Höchststand erreicht. Gleichzeitig werden die Konflikte, in denen
Blauhelme eingesetzt sind, immer komplexer. Dabei waren die Erwartungen
der internationalen Gemeinschaft an die Vereinten Nationen noch nie so
hoch wie derzeit, wie es die aktuellen Diskussionen zum Sudan und zu
Kongo belegen.
An der Diskussion nehmen teil:
Staatspräsident a.D. Martti Ahtisaari, Friedensnobelpreisträger
2008,
Staatsminister Gernot Erler, Auswärtiges Amt,
Prof. Bruce Jones, Center on International Cooperation, New York
University
General Karlheinz Viereck, Bundeswehr
Die Veranstaltung findet in Deutsch und Englisch statt.
Die Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Akkreditierungen
bitte über:
href="mailto:pr@hu-berlin.de">pr@hu-berlin.de
Tel 030 2093--2345
Weitere Informationen:
Dr. Katharina Henschen
Humboldt-Universität zu Berlin
Pressesprecherin
href="mailto:pr@hu-berlin.de">pr@hu-berlin.de
Tel. +49 (0)30 2093-2345
Friedensnobelpreisträger Martti Ahtisaari an der HU
Podiumsdiskussion am 23. April 2009