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Kolleg der HU forscht zur globalen Bedeutung der Arbeit

Das Bundesministerium (BMBF) unterstützt das Projekt mit über neun Millionen Euro

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert an der Humboldt-Universität zu Berlin das Internationale Geisteswissenschaftliche Kolleg "Work and Human Lifecycle in Global History" unter der Leitung des Afrikahistorikers Professor Andreas Eckert mit über neun Millionen Euro.

Am Montag, 10. August 2009, fand die offizielle Übergabe der Zuwendung in Anwesenheit von Thomas Rachel (Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung), Prof. Dr. Michael W. Linscheid (Vizepräsident für Forschung der HU), dem Leiter des neuen Kollegs, Prof. Dr. Andreas Eckert (Institut für Asien- und Afrikawissenschaften der HU) sowie Prof. Dr. phil. Bernd Wegener (Dekan der Philosophischen Fakultät III) statt.

Gegenwärtig finden in der wissenschaftlichen Forschung zur Zukunft der Arbeit historische und globale Aspekte wenig Berücksichtigung. Unter der Leitung von Andreas Eckert soll nun eine Typologie der Arbeit entwickelt werden, die das Beziehungs- und Wechselverhältnis von Arbeit und Lebenslauf umfassend aufgreift. Insbesondere die Frage, was wir von Erfahrungen in anderen Teilen der Welt – was versteht man unter Arbeit in Afrika oder Asien – lernen können, soll in die Forschung am Kolleg einfließen. Ziel ist die Bestimmung von Trends der gesellschaftlichen und individuellen Bedeutung von Arbeit im Zeitalter der Globalisierung.

Das Kolleg ist für sechs Jahre bis 2015 angelegt und wird jährlich  mit 1,3 Millionen Euro vom Bund gefördert. Zehn Fellows sollen gleichzeitig bis zu einem Jahr lang am Kolleg zum Thema Arbeit und Lebenslauf forschen. Darüber hinaus werden die aus aller Welt berufenen Wissenschaftler öffentlich zugängliche Projekte organisieren. Dazu gehören Kolloquien, Ringvorlesungen sowie jährlich eine internationale Konferenz und eine Sommerakademie.

Die Eröffnung des Kollegs findet voraussichtlich am 10. November 2009 in den neuen Räumen in der Georgenstraße 23, 10117 Berlin, statt.



Informationen:
http://www.bmbf.de/de/10567.php
http://www.bmbf.de/_media/press/pm_20090810-200.pdf


Weitere Informationen:
Dr. Katharina Henschen
Humboldt-Universität zu Berlin
Pressesprecherin
Telefon 030 2093-2345
pr@hu-berlin.de
www.hu-berlin.de
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