Engagementpolitik des organisierten Sports

Fachkongress des Forschungszentrums für Bürgerschaftliches Engagement der Humboldt-Universität


Die in Deutschland etablierte Aufgabeneteilung zwischen Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ordnet sich grundlegend neu. Ein Eckpfeiler bei der neuen Ausgestaltung des „Wohlfahrtsmix“ ist das bürgerschaftliche, freiwillige und ehrenamtliche Engagement in Verbänden, Vereinen und Initiativen. „Engagementpolitik“ will gesellschaftliche Bedürfnisse bündeln und Rahmenbedingungen für neue Engagementstrukturen schaffen. Vor diesem Hintergrund veranstalten das Forschungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement und die Abteilung Sportsoziologie am Institut für Sportwissenschaft der Humboldt-Universität am 8. Juni 2011 einen Fachkongress zum Thema: Engagementpolitik des organisierten Sports. Traditionen, Innovationen und Potenziale im Spiegel der Freiwilligensurveys 1999-2009.



Ziel des Kongresses ist es, Elemente einer Agenda für die Engagementpolitik des organisierten Sports zu erörtern und zu dokumentieren. Damit soll zugleich der engagement- und sportpolitische Austausch zwischen Politik, Verwaltung, organisiertem Sport, Wirtschaft und Wissenschaft gefördert und vertieft werden. Grundlage des Kongresses bilden neue wissenschaftliche Untersuchungen zu den Themen Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in der Zivilgesellschaft und die Sportbezogene Sonderauswertung der Freiwilligensurveys 1999 – 2009. Angesprochen sind Interessenvertreterinnen und -vertreter aus Sport, Politik, Verwaltung, Wirtschaft sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Aufgabenteilung zwischen Staat, Markt und Zivilgesellschaft stehen die engagement- und sportpolitisch bedeutsamen Querschnittsgebiete „Integration“, „Bildung“, „Alter(n)“ und „bürgerschaftliches Engagement von Unternehmen“ im Zentrum der Veranstaltung. „Durch die Verknüpfung aktueller Untersuchungen mit konkreten Praxiserfahrungen werden Perspektiven für einen neuen Dialog über eine Engagementpolitik im Feld des Sports entwickelt“, sagt Kongressleiter Prof. Dr. Sebastian Braun.

Der Fachkongress ist Bestandteil der „Nationalen Engagementstrategie“ der Bundesregierung und findet im „Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit zur Förderung der aktiven Bürgerschaft“ statt. Er wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) und den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).

Das Forschungszentrum Bürgerschaftliches Engagement unter Leitung von Professor Sebastian Braun forscht, berät und gibt öffentliche Impulse zu Fragen des bürgerschaftlichen Engagements von Personen und Organisationen. Auf diese Weise fördert es den Wissenstransfer und Dialog zwischen Wissenschaft, Politik, Unternehmen, staatlichen Einrichtungen und Nonprofit-Organisationen.

Um Anmeldung bis zum 3. Juni wird gebeten unter:
http://www.engagement-des-sports.de/anmeldung.html


Informationen und das vollständige Programm unter:
http://www.engagement-des-sports.de

Medienvertreterinnen und -vertreter sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.


WEITERE INFORMATIONEN
Prof. Dr. Sebastian Braun
Humboldt-Universität zu Berlin
Philippstraße 13
10115 Berlin
Tel: 030 2093-46025
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