„Die Zukunft des Fußballs ist weiblich“, stellte Joseph Blatter, Präsident des Weltfußballverbandes, 1995 zur Eröffnung der zweiten Frauenfußball-Weltmeisterschaft fest. Heute, 16 Jahre später, ist es Zeit diese Aussage auf den Prüfstand zu stellen. In einer Talkrunde diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Sport und Wissenschaft über Fragestellungen wie: Welche Männlichkeits – bzw. Weiblichkeitsbilder werden mit der Sportart Fußball verknüpft? Wie werden weibliche Fußballerinnen heute in den Medien dargestellt und abgebildet? Inwieweit werden schon alleine durch die Art und Weise wie Fußball besetzt ist, Geschlechterbilder konterkariert und in Bewegung gebracht? Und: Was begeistert und verzaubert uns eigentlich am Fußball? Kommentare darüber, wie die bisherige WM sportlich gesehen lief und welche Spielerinnen uns besonders mitreißen, werden nicht zu kurz kommen. Moderiert wird die Veranstaltung vom Sportjournalisten Ronny Blaschke.
GÄSTE
- Tanja Walther-Ahrens, ehemalige Spielerin beim 1. FFC Turbine Potsdam
- Breschkai Ferhad, Projektleiterin Integration Berliner Fußball-Verband e.V.
- Sinem Turac, Schiedsrichterin und DFB-Integrationsbotschafterin
- Pawel Zoneff, Student und Mitorganisator des Symposiums „Augen auf: Frauen im Fussball“
Im Anschluss an die Talkrunde lädt die Zentrale Frauenbeauftragte der Humboldt-Universität zum Public Viewing des Halbfinales auf der Terrasse der Dorotheeenstraße 24 ein.
Der Eintritt ist frei.
WEITERE INFORMATIONEN
Dr. Ursula Fuhrich-GrubertHumboldt-Universität zu Berlin
Zentrale Frauenbeauftragte
Unter den Linden 6
10099 Berlin
Tel.: 030 2093-2840
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