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Bernstein Zentrum Berlin startet in die zweite Förderphase


Mit einem Festakt startete das Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience in Berlin am 1. Dezember 2011 offiziell in seine zweite Förderphase. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über weitere fünf Jahre mit insgesamt 8,5 Millionen Euro gefördert. Neben Grußworten der Präsidenten der Humboldt-Universität zu Berlin (HU Berlin), Prof. Dr. Hendrik Olbertz, und der Technischen Universität Berlin (TU Berlin), Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, stellen die neu berufenen Professoren und Arbeitsgruppenleiter des Zentrums sowie der kürzlich ausgezeichnete Bernstein Preisträger 2011 ihre Arbeit dar.

Herausragende Hirnforschung am Bernstein Zentrum Berlin wird auch in den nächsten fünf Jahren durch das BMBF gefördert. Das Zentrum, das experimentelles und theoretisches Wissen im Bereich Computational Neuroscience vereint, wird auch personell weiter verstärkt. Bei der Besetzung der beiden neu geschaffenen Professuren wurde besonderer Wert auf eine enge Verknüpfung mit der Fachrichtung Mathematik und dem DFG-Forschungszentrum Matheon und mit der Physik gelegt. Dies ist mit der Berufung des Mathematikers Prof. Dr. Wilhelm Stannat (TU Berlin) und des Physikers Dr. Benjamin Lindner (HU Berlin) hervorragend gelungen. Zusätzlich wird Dr. Philipp Hövel (TU Berlin) als Leiter einer Nachwuchsgruppe das Bernstein Zentrum im Bereich theoretischer Physik unterstützen. Mit Dr. Henning Sprekeler (HU Berlin) kommt bereits der dritte Bernstein Preisträger aus Berlin. Er wird in den kommenden fünf Jahren mit dem zusätzlichen Preisgeld von etwa 1,25 Millionen Euro eine eigenständige Arbeitsgruppe an der HU Berlin und dem Bernstein Zentrum in Berlin aufbauen. Alle Neuzugänge präsentierten ihre Forschung während der Festveranstaltung (auf Englisch).

Weitere Informationen sowie das Veranstaltungsprogramm finden Sie unter:
http://www.nncn.de/termine/berlineroeffnung

Das BCCN Berlin ist ein Forschungszentrum, das auf das Forschungsgebiet der Computational Neuroscience fokussiert und an dem die Humboldt-Universität zu Berlin, die Charité – Universitätsmedizin Berlin, die Technische Universität Berlin, die Freie Universität Berlin, die Universität Potsdam und das Max-Delbrück-Centrum beteiligt sind.

Das Bernstein Zentrum Berlin ist Teil des Nationalen Bernstein Netzwerks Computational Neuroscience (NNCN). Das NNCN wurde vom BMBF mit dem Ziel gegründet, die Kapazitäten im Bereich der neuen Forschungsdisziplin Computational Neuroscience zu bündeln, zu vernetzen und weiterzuentwickeln. Das Netzwerk ist benannt nach dem deutschen Physiologen Julius Bernstein (1835–1917).

 

WEITERE INFORMATIONEN

Johannes Faber
Bernstein Network for Computational Neuroscience
Tel.: 0761 203-9593
E-Mail: johannes.faber@bcos.uni-freiburg.de

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