Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Presseportal

Der Norden in der neuen Mitte

Mit einem Forschungsprojekt spürte eine Gruppe Studierender der Skandinavistik an der Humboldt-Universität (HU) einer besonderen Geschichte der (Wieder-)Vereinigung nach. Unter der Anleitung von Izabela A. Dahl sammelten sieben Master-Studierende Erinnerungen von Lehrenden, Mitarbeitern und Studierenden aus der Gründungszeit des Nordeuropa-Instituts im Jahr 1994 an der HU.

Nach der Wende ging das Institut aus der Fusion zwischen der Nordistik an der HU und der Skandinavistik an der Freien Universität Berlin hervor und erfand sich in Berlin unter Leitung des Politikwissenschaftlers Bernd Henningsen gleich ganz neu: Als größtes Skandinavistik-Institut außerhalb Nordeuropas kombiniert es die vier Teildisziplinen skandinavistische Kulturwissenschaft, Neuere skandinavische Literaturen, skandinavistische Mediävistik und skandinavistische Sprachwissenschaft. Eine interessante und bundesweit einmalige Mischung, die damals wie heute internationale Forschende und Studierende nach Berlin lockt, um sich an der Schnittstelle zwischen Deutschland und Nordeuropa, Universität und Diplomatie, Politik, Wirtschaft und Kultur auszutauschen.

Im Zuge des Buchprojektes ergänzten die Studierenden Johannes Sperling, Matthias Parschauer, Markus Fischer, Rasmus Geßner, Josephine Becker, Rebekka Bohrer und Nina Bechtle bestehendes Archiv-Material zur Gründungsgeschichte um die persönlichen Perspektiven von Zeitzeugen, die sich nach der Wende mit ihren verschiedenen Vorgeschichten in dem gemeinsamen Institut zusammenfinden mussten. Mit dem aus den Geschichtswissenschaften stammenden Ansatz der Oral History, bei dem die Zeitzeugen möglich unabhängig ihre Eindrücke schildern, gelang es ihnen, eine differenzierte kollektive Erinnerung an die Fusion einzufangen und so wissenschaftlich erschließbar zu machen.

Präsentiert wurde das fertige Ergebnis in einer Broschüre unter dem Titel „Der Norden in der neuen Mitte. Zur Gründung des Nordeuropa-Instituts“ in der Reihe „Kleine Schriften des Nordeuropa-Instituts“ auf der 20-jährigen Jubiläumstagung am 28. und 29. November 2014 und ist als Printausgabe direkt am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin zu beziehen.

Kontakt

Nordeuropa-Institut
Humboldt-Universität zu Berlin

Tel.: 030 2093-9625
nordeuropa@hu-berlin.de







 

Werbung