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Prof. Dr. Silvia von Steinsdorff erhält Preis für gute Lehre

Im Rahmen der Immatrikulationsfeier am 17. Oktober wurden der Preis für gute Lehre der Humboldt-Universität und insgesamt fünf Humboldt-Preise verliehen
Prof. Dr. Eva Inés Obergfell, Vizepräsidentin für Lehre und Studium und Preisträgerin Prof. Dr. Silvia von Steinsdorff

Prof. Dr. Eva Inés Obergfell (l.) und Prof. Dr. Silvia
von Steinsdorff. Abbildung: Stephan Röhl

Der Preis für gute Lehre der Humboldt-Universität 2016 geht an Frau Prof. Dr. Silvia von Steinsdorff. Das Präsidium der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) hat die Professorin aus dem Fachgebiet für Vergleichende Demokratieforschung und Politische Systeme Osteuropas der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät für ihre herausragenden Leistungen in der akademischen Lehre ausgezeichnet.

Der Preis wurde im Rahmen der Immatrikulationsfeier zum Start des Wintersemesters 2016/2017 am 17. Oktober an Prof. Dr. von Steinsdorff überreicht. Gewürdigt wurde damit insbesondere die beispielhafte Ermöglichung studentischer Forschung im Rahmen des Projektseminars "Was geschieht in der Ukraine – und was bedeutet es für Europa und die Welt? Diskurse und Deutungsmuster politischer Öffentlichkeit(en) in West- und Osteuropa, Russland und den USA" im Sommersemester 2015 und im Wintersemester 2015/2016.

Humboldt'sches Ideal vorbildlich realisiert

Besonders bemerkenswert ist, dass Silvia von Steinsdorff den Studierenden das Durchlaufen eines gesamten Forschungskreislaufs von der Entwicklung einer eigenen Fragestellung bis hin zur Veröffentlichung der Forschungsergebnisse in einer renommierten Fachzeitschrift ermöglicht hat.

Video: Computer- und Medienservice der HU

"Durch die Art, in der Frau Prof. Dr. Silvia von Steinsdorff die Begleitung der studentischen Forschungsvorhaben in diesem anspruchsvollen Projekt gestaltet, gelingt es ihr, die Studierenden für Forschung zu begeistern, sie gleichzeitig zu fordern und ihre wissenschaftliche Entwicklung entscheidend voranzubringen. In der Umsetzung ihrer Lehrveranstaltung wird das Humboldt’sche Ideal der forschenden Gemeinschaft von Studierenden und Lehrenden vorbildlich realisiert", sagt Prof. Dr. Eva Inés Obergfell, Vizepräsidentin für Lehre und Studium. Das Preisgeld von 10.000 Euro, das die HU für den Preis der guten Lehre vergibt, kann die Preisträgerin variabel für Lehrzwecke am eigenen Institut einsetzen.

Die Gewinnerinnen und Gewinner der Humboldt-Preise 2016

Kathrin Tordasi, HU-Präsidentin Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, Dr. Hannes Ruwe, Guido Schulz, Orsolya Borbála Szender (v.l.n.r.). Abbildung: Stephan Röhl

Fünf Humboldt-Preise vergeben

Am Montag sind zudem die Humboldt-Preise an Studierende der HU verliehen worden. Insgesamt fünf Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler wurden beim Semesterauftakt für ihre exzellenten wissenschaftlichen Arbeiten aus dem vergangenen akademischen Jahr geehrt.

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2016

  • Orsolya Borbála Szender für ihre Masterarbeit "Die Kreuztragungsgruppe der Magdalenenkirche in Breslau (Wroclaw)" im Studiengang Kunst und Bildgeschichte an der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät
  • Guido Schulz für seine Masterarbeit "Aufwertung und Verdrängung in Berlin: Räumliche Analysen zur Messung von Gentrifizierung" im Studiengang Statistik an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
  • Dr. Hannes Ruwe für seine Dissertation "PPRs and cpRNPs: RNA-binding proteins required for global RNA stabilization in plant organelles" im Fach Biologie an der Lebenswissenschaftlichen Fakultät
  • Dr. Mira Schedensack für ihre Dissertation "A class of mixed finite element methods based on the Helmholtz-de-composition in computational mechanics" in Mathematik an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät
  • Kathrin Tordasi für ihre Dissertation "Women by the Waterfront: Modernist (Re)Visions of Gender, Self and Littoral Space" in Englischer Literatur und Kultur an der Philosophischen Fakultät II

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