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20 Jahre Mosse-Lectures

Bislang fanden über 170 Vorträge von bedeutenden Persönlichkeiten statt


Schriftsteller Rainald Goetz und Poptheoretiker Diedrich Diedrichsen bei
den Mosse-Lectures am 3. Mai 2012. Thema des Vortrags war "Mehr".
Foto: Niels Leiser

Am 1. Juni 2017 feiern die Mosse-Lectures an der Humboldt-Universität mit einem Festakt ihr zwanzigjähriges Bestehen. In Erinnerung an die mit der Machtübernahme der Nazis vertriebene deutsch-jüdische Familie und das Verlagshaus der Mosses („Berliner Tageblatt“) hielt der 1999 verstorbene Historiker George L. Mosse 1997 den Eröffnungsvortrag „Das liberale Erbe und die nationalsozialistische Öffentlichkeit“.

Seitdem haben unter dem Leitspruch der „Öffentlichkeit von Kultur und Wissenschaft“ über 170 Vorträge von bedeutenden Wissenschaftlern, Autoren, Künstlern und Politikern aus verschiedenen Ländern und Kulturen stattgefunden, darunter die Nobelpreisträger Herta Müller und Orhan Pamuk, Daniel Libeskind, Claudio Abbado und Daniel Barenboim, Reinhart Koselleck, Gayatri Spivak, Bruno Latour und der Präsident des Deutschen Bundstages, Norbert Lammert. Dem Auftrag der Vermittlung der Erträge von wissenschaftlicher und künstlerischer Arbeit an eine größere Öffentlichkeit dienen auch die Übertragungen der Mosse-Lectures von mehreren Rundfunkstationen und eine eigene Buchreihe. Im Rahmen des Semesterthemas zur „Kritik des Liberalismus“ hält Prof. Jost Hermand (Madison) den Festvortrag zum Thema „Die Mosses – Drei Generationen des deutsch-jüdischen Liberalismus“.

Festakt

20 Jahre Mosse-Lectures
1. Juni 2017, 19 Uhr

Senatssaal,
Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6

Weitere Informationen

Kontakt

Dr. Elisabeth Wagner
Humboldt-Universität zu Berlin

Tel.: 030 20 939-777/651
info@mosse-lectures.de

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