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Abb.: Philipp Plum

Presseportal

Kooperativer Masterstudiengang „Digitales Datenmanagement“ der HU Berlin und FH Potsdam akkreditiert

Der Studiengang vermittelt Kompetenzen der Forschungs- und Handlungsfelder im digitalen Datenmanagement

Der gemeinsame Studiengang Digitales Datenmanagement, kurz auch „DDM“  der Fachhochschule Potsdam und der Humboldt-Universität zu Berlin wurde erfolgreich ohne Auflagen für acht Jahre akkreditiert.  Dies teilte die Stiftung Akkreditierungsrat mit – eine gemeinsame Einrichtung der Länder, zuständig für die Qualitätssicherung an deutschen Hochschulen.

„Die Genese des Studiengangs und die Ausprägung, die das Konzept in den aktuellen Unterlagen erhalten hat, hält die Gutachtergruppe für besonders lobenswert. Das Ergebnis scheint besonders gut durchdacht“, formuliert die zuständige fachkundige  Gutachtergruppe und fügt hinzu: „Es ist ein grundsätzlich stimmig erscheinendes Konzept verwirklicht worden.“

Eben jenes innovative Konzept des Studiengangs richtet sich an Personen aus Wissenschaft, Forschung, Verwaltung, Kultur und Wirtschaft, die ihre Kenntnisse im Umgang mit digitalen Daten vertiefen möchten. Auf die Einbindung der Berufspraxis in den Studienablauf wird im Curriculum großen Wert gelegt. Der Studiengang vermittelt Kompetenzen der Forschungs- und Handlungsfelder im digitalen Datenmanagement unter Berücksichtigung der nationalen und internationalen wissenschaftspolitischen, organisatorischen, technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen.

Der nun akkreditierte berufsbegleitende Masterstudiengang, wird in Kooperation zwischen dem Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Philosophischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam durchgeführt.

Seit 2020 wird der Studiengang als Blended Learning Programm, einer Mischung aus Präsenzlehre und Selbststudium, angeboten. Bedingt durch die coronabedingten Schließungen der Hochschulen, musste der komplette Studiengang auf digitale Lehre umgestellt werden und Präsenzseminare konnten bisher noch nicht stattfinden. Trotz erschwerter Bedingungen zeigen die Rückmeldungen der aktuell fast 60 Studierenden, laut der FH Potsdam, eine hohe Zufriedenheit mit dem Format und Inhalten.

Für beide Hochschulen ist dies das erste Akkreditierungsverfahren nach dem neuen Staatsvertrag der Bundesländer zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre. Auch die Kooperation einer Universität und einer Fachhochschule und zudem länderübergreifend ist keine gewöhnliche Konstellation. „Wir sind schon ein bisschen stolz darauf, dies im ersten Anlauf und ohne Auflagen geschafft zu haben, schließlich konnten wir nicht auf Erfahrungen aus bereits durchgeführten Verfahren zurückgreifen,” meint Prof. Vivien Petras, Studiengangsleiterin und Lehrende an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Ab dem 1. Dezember 2021 werden Bewerbungen für das Sommersemester 2022 angenommen.

Weitere Informationen

Zur Webseite des Studiengangs 

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