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Abb.: Philipp Plum

Presseportal

Literaturwissenschaftlerin Ethel Matala de Mazza wird mit der Caroline von Humboldt-Professur ausgezeichnet

Johanna Mugler erhält den Caroline von Humboldt-Preis

Die Literaturwissenschaftlerin Ethel Matala de Mazza wird im November mit der Caroline von Humboldt-Professur ausgezeichnet. Die Namensprofessur ist mit einer Projektförderung von 80.000 Euro verbunden. Der mit 15.000 Euro dotierte Caroline von Humboldt-Preis geht dieses Jahr an die Rechtsanthropologin Johanna Mugler.

Die öffentliche Preisverleihung findet am Mittwoch, 17. November 2021, 18 Uhr im Senatssaal der HU statt, und wird von Prof.in Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst eröffnet, die Festrede hält Frau Dr.in Edelgard Bulmahn, Vorsitzende des Kuratoriums der HU. Die Festveranstaltung findet hybrid statt, für die Teilnahme in Präsenz wird um Anmeldung via E-Mail gebeten, weitere Informationen zum Programm und Livestream sind online zu finden.

Ethel Matala de Mazza ist Professorin für Neuere deutsche Literatur am Institut für deutsche Literatur der HU und wird von der Jury als eine der national wie international renommiertesten deutschen Literaturwissenschaftler:innen gewürdigt. Ihre herausragenden und fachübergreifenden Forschungen zur Geschichte und Theorie politischer Körperschaften und zu Formen des politischen Imaginären spannen von der Französischen Revolution und der Romantik bis zur Gegenwart, zudem hat sie die Geschichte, Theorie und Praxeologie „kleiner Formen“ als neues transdisziplinäres Forschungsfeld eröffnet und befestigt. Die Jury würdigte über ihre beeindruckenden Forschungsarbeiten hinaus ihr Engagement in der Arbeit mit Studierenden und ihren Einsatz für das Fachgebiet an der HU Berlin und ihre Gremientätigkeiten.

Johanna Mugler überzeugte die Auswahlkommission als exzellente Nachwuchswissenschaftlerin durch ihre faszinierende interdisziplinäre Forschung, die sich auf innovative Weise mit Fragen des Rechtspluralismus, der Überschneidung von Regulierungssystemen und dem Wettbewerb und der Verhandlung über die Legitimität von Normen beschäftigt. Johanna Mugler lehrt und forscht seit September 2012 am Institut für Sozialanthropologie der Universität Bern. Unterstützt durch den Preis wird Johanna Mugler im kommenden Jahr „Scientist in Residence“ an der Juristischen Fakultät der Humboldt Universität zu Berlin.

Ziel der Caroline von Humboldt-Professur ist es, hervorragende Professorinnen der Humboldt-Universität noch sichtbarer zu machen und ihre Arbeit zu unterstützen. Die Vergabe der Caroline von Humboldt-Professur richtet sich an exzellente Professorinnen aller Disziplinen der HU, die sich durch ihr internationales Renommee, die Relevanz ihrer Forschungsergebnisse über das eigene Fachgebiet hinaus und ihre herausragende Publikationstätigkeit auszeichnen. Bisherige Preisträgerinnen waren Susanne Baer, Claudia Draxl, Gabriele Metzler, Edda Klipp, Iris Därmann und Janina Kneipp.

Der Caroline von Humboldt-Preis wird jährlich an eine exzellente Postdoktorandin aus dem In- oder Ausland vergeben. 2010 erstmals ausgeschrieben, ist er einer der höchstdotierten Preise seiner Art in Deutschland. Mit dem Preisgeld soll der Preisträgerin die Durchführung eines Forschungsprojekts im Rahmen eines Forschungsaufenthaltes an der Humboldt-Universität ermöglicht werden.

Weitere Informationen

Caroline von Humboldt-Preis

Caroline von Humboldt-Professur

Livestream der Veranstaltung

Kontakt

Kristina Kütt
Referentin der zentralen Frauenbeauftragten

Tel.: 030 2093 12842
kristina.kuett@hu-berlin.de

Hans-Christoph Keller
Pressesprecher der Humboldt-Universität zu Berlin

Tel.: 030 2093-2332
hans-christoph.keller@hu-berlin.de

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