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Abb.: Philipp Plum

Presseportal

REBOOT: Vintage Computing Festival Berlin 2021

Hybrid-Veranstaltung am 9. und 10. Oktober. Der Präsenzteil findet im Pergamon-Palais der Humboldt Universität statt

Das Vintage Computing Festival Berlin (VCFB) ist ein seit 2014 jährlich stattfindendes Event, auf dem Sammler:innen, Kurator:innen und Hobbyist:innen historische Computer, deren Peripherien und Software ausstellen. Im vergangenen Jahr fand das Festival pandemiebedingt online statt. In diesem Jahr  laden die Veranstalter – das Fachgebiet Medienwissenschaft der Humboldt-Universität Berlin und der VCFB e.V. – am 9. und 10. Oktober zu einer Hybrid-Veranstaltung ein, deren Präsenzteil im Pergamon-Palais der Humboldt Universität stattfinden wird.

Das Motto in diesem Jahr: „REBOOT“, womit einerseits der „Neustart“ des Festivals als Live-Veranstaltung gemeint ist, andererseits werden am zweiten Oktoberwochenende im Erdgeschoss des Pergamon-Palais die historischen Computer neu gestartet, um zu zeigen, dass Computergeschichte nicht Vergangenheit, sondern immer auch Gegenwart ist. 

Als eines der Highlights wird ein Funktionsmodell des Elektronischen Kleinrechenautomaten SER2B präsentiert, das 1961 in der DDR veröffentlicht wurde. Von dem System sind, soweit bekannt, weltweit nur noch zwei Exemplare erhalten.  In der Ausstellung kann am operationsfähigen Modell die Bedienung und Programmierung des wissenschaftlichen Rechners nachvollzogen werden.

Der 1976 vorgestellte Chip „Ball & Paddle Games“ brachten Videospiele erstmals auf die heimischen Fernsehgeräte. Der Elektrotechniker Wolfgang Nake hat nun nach über 40 Jahren einen in diesem Chip verborgenen zusätzlichen Spielmodus entdeckt und freigeschaltet. Diese Entdeckung wird er erstmals auf dem VCFB lauffähig präsentieren.

Die Vielfalt der Sammlungen, die von Museums-Exponaten über private und universitäre Sammlungen historischer Hard- und Software reicht, führt vor, wie vielfältig die Computer-Vergangenheit war und welche Aufgaben und Möglichkeiten die Erhaltung ihrer Lauffähigkeit mit sich bringt.

Neben den Ausstellungen, an denen Besucher:innen mit den Aussteller:innen ins Gespräch kommen können, wird das Festival wie gewohnt durch Vorträge, Workshops und eine musikalische Bildungsveranstaltung ergänzt. 

Während die Ausstellung unter Einhaltung der notwendigen Hygiene-Anforderungen in Präsenz stattfindet, können die Vorträge und Workshops online besucht werden. Der Vortrags-Stream kann auch in einem Hörsaal vor Ort verfolgt werden. Die musikalische Bildungsveranstaltung findet als Online-Event statt. Der Eintritt zum Festival ist kostenlos. 

Weitere Informationen

Zur Veranstaltung und zum Programm 

Kontakt

Dr. Dr. Stefan Höltgen

Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft
Humboldt-Universität zu Berlin

Tel.: 030 2093-66185
stefan.hoeltgen@hu-berlin.de

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