Institutionell und technologisch konsistente Energiestrategien für eine zentral oder dezentral ausgerichtete Energiewende in Deutschland (de.zentral)

Auf einen Blick

Laufzeit
04/2016  – 03/2017
Förderung durch

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt

Projektbeschreibung

Die Bundesregierung hat 2011 ein umfangreiches Gesetzespaket beschlossen und im Zuge dessen die Energiewende eingeleitet. Damit ergeben sich weitreichende Konsequenzen für das deutsche Energiesystem und seine Einbettung in den europäischen Markt. Nur auf den ersten Blick sieht es so aus, als wäre damit ein Konsens in der Entwicklung der deutschen Energiestrategie erreicht worden. Die tatsächliche Ausgestaltung der Energiewende wird von verschiedenen Interessengruppen mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen verknüpft. Während insbesondere lokal verwurzelte Akteure Vorstellungen von einem dezentralen Energiesystem präferieren, plädieren vor allem wirtschaftsnahe Stimmen und die EU Kommission im Rahmen des Energiefahrplans für eine stärkere Zentralisierung.

Das Projekt de.zentral beschäftigte sich mit den aktuellen Fragen zu dieser Thematik:

1. Welche Möglichkeiten gibt es, die Transformation des Energiesystems in dem Spannungsfeld zwischen dezentraler und zentraler Energieversorgung zu gestalten?
2. Welche Technologien und Institutionen sind miteinander konsistent, wenn Energiestrategien dezentral oder zentral ausgestaltet werden sollen?
3. Wie können die unterschiedlichen institutionellen Ebenen zusammenwirken?
4. Wo schließen sich vorgeschlagene Pfade aus, wo ergänzen sie sich? Welche Institutionen werden für die Umsetzung einer dezentralen oder zentralen Transformation des Energiesystems benötigt?