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„Verwaltung dient nur einem Zweck: der Wissenschaft“

Im Interview sagt der wieder gewählte Vizepräsident für Haushalt, Personal und Technik, Ludwig Kronthaler, was er in seiner zweiten Amtszeit vorhat.
Dr. Ludwig Kronthaler

Dr. Ludwig Kronthaler.
Foto: Matthias Heyde 

Herr Kronthaler, Sie sind als Vizepräsident für Haushalt, Personal und Technik vom Konzil der HU wiedergewählt worden. Herzlichen Glückwunsch. 

Kronthaler: Vielen Dank. Ich freue mich sehr darüber, dass das Konzil mir erneut das Vertrauen für eine weitere Amtszeit gibt.

Wenn Sie kurz zurückblicken: Was haben Sie in Ihrer bisherigen Amtszeit geschafft?

Kronthaler: Wir haben in den vergangenen Jahren gemeinsam enorm viel geschafft. Von der SAP-Einführung über das Personalentwicklungskonzept bis zur Neusortierung der Verwaltungsstruktur ist wirklich sehr viel geschehen. Ich bin stolz und allen dankbar, die daran mitgewirkt haben. Mein Anteil war im Verhältnis zum Einsatz aller Beteiligten – vor allem wegen hinzu gekommenen extremen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie - eher gering. Wir haben mit „humboldt gemeinsam“ trotz großen Drucks alles rechtzeitig in Bewegung gesetzt, was nötig ist: Rechnungswesen, Personaladministration, Beschaffung, Objektmanagement, Organisationsmanagement. Überall ist Bewegung und Vorwärtsgang drin.

Was steht in den kommenden Jahren in Ihrem Ressort an?

Kronthaler: Es gibt noch sehr viel zu tun, wenn wir die Humboldt-Universität zu einer transparenten und gut steuerbaren Top-Hochschule machen wollen, in der Verwaltung und Wissenschaft reibungslos zusammen schnurren. Ziel ist, dass alle – wirklich alle – Managemententscheidungen faktenbasiert getroffen werden. Dezentrale und zentrale Bereiche müssen über ein einheitliches und belastbares, klar definiertes Set von Daten verfügen und diese verstehen können. Das integrierte ERP-System ermöglicht dies. 

Ein wichtiger strategischer Teil Ihres Ressorts sind Berufungen. Wie geht es da weiter?

Kronthaler: Im Bereich der Berufungen will ich daran arbeiten, dass wir noch viel schneller werden: Wenn sich die HU erst einmal für eine Person entschieden hat, müssen wir auch in der Lage sein, schnell und überzeugend zu handeln. Die Dauer von Berufungsverfahren und ihre Gestaltung ist daher ein ständiger Punkt für die volle Aufmerksamkeit des HU-Managements, bei dem man sich nie zufriedengeben darf.

Was ist Ihre Vision für die kommenden Jahre?

Kronthaler: Ich möchte den Gegensatz von Wissenschaft und Verwaltung weiter überwinden. Hochschulverwaltungen müssen nicht nur wissen, was Wissenschaft braucht, sondern dies auch erfüllen können. Unsere Maxime sollte sein: Welche Zwänge und Rahmenbedingungen eine Universität auch immer unterliegen mag, ihre Verwaltung dient nur einem Zweck: der Wissenschaft.

Das Interview führte Hans-Christoph Keller, Leiter Referat Kommunikation/Medien der HU

 

 

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