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Abb.: Philipp Plum

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HU-Podcast: Wie Emotionen neue Perspektiven schaffen

Ein Gespräch mit Viktoria Tkaczyk und Frank Raddatz über das Theater des Anthropozän und die Vernetzung von Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft.

Schwarz weißes Foto einer geöffneten Tür in der Humboldt-Universität mit dem gelben Schriftzug Humboldt Hören und mit weißer Farbe die Schrift Podcast der Humboldt-Universität zu Berlin
 

Im Rahmen des Open Humboldt Festivals der Humboldt-Universität zeigt das Theater des Anthropozän am 19. und 20. August das Stück „Critters“. Am 24. und 26. August werden in Workshops die Rolle von Bühne und Kunst in der Wissenschaft erörtert.

Das Theater des Anthropozän ist ein Projekt der Humboldt-Universität zu Berlin im Rahmen seiner Initiative Open Humboldt, mit der die der Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft voran getrieben werden soll. Eine Bühne dafür ist das Theater. Wie das heute gelingen kann und warum Theater schon immer dafür ein wichtiger Ort war, darüber spricht die Radiojournalistin Cora Knoblauch mit der Medienwissenschaftlerin Prof. Dr. Viktoria Tkaczyk und Dr. Frank Raddatz in der 24. Folge von „Humboldt Hören“.

„Das Theater hat Mittel, die die Literatur und der wissenschaftliche Aufsatz nicht haben,“ sagt die Medienwissenschaftlerin Prof. Viktoria Tkaczyk. Seit der antiken Tragödie sei das Theater ein Ort in dem sich Menschen gegenüberstehen und die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen ihrer Zeit reflektieren.. Daher sei es im Zeitalter des Anthropozän nur konsequent, dass Theaterschaffende sich dem Thema Klimawandel annehmen und es in neuen Formen und Wegen auf der Bühne umsetzen, so Tkaczyk.

Dramaturg Frank Raddatz bringt in dem an der HU verankerten „Theater des Anthropozän“ Wissenschaftler:innen auf die Theaterbühne – „aber nicht als Parodie“, wie er im Gespräch mit Cora Knoblauch erklärt. Wissenschaftler:innen und Theaterpublikum sollen ins Gespräch gebracht werden. Emotionale Berührung zu schaffen, neue Perspektiven zu öffnen und Menschen für das Thema zu interessieren, die sich sonst nicht mit aktuellen wissenschaftlichen Studien befassen – das ist Ziel des Theater des Anthropozän. 

Mehr zum Thema erfahren Sie in der neuen Folge von „Humboldt hören“ auf der Podcast-Seite der HU.

Dort finden sich auch alle bisherigen Folgen von „Humboldt Hören“ von „Licht, Atomen und Geheimdiensten“ bis „Pflanzen sind unberechenbar“.

Sie finden die Podcasts der Humboldt-Universität auch auf Spotify und Apple Podcasts.

Termin und Teilnahme

Workshop: Das Theater des Anthropozän
Workshop zur Erörterung der Rolle von Bühne und Kunst in der Wissenschaft.

Dienstag, 24. August 2021, 16.00 – 18:00 Uhr 
Donnerstag, 26. August 2021, 16.00 – 18.00 Uhr

Humboldt Satellit am Campus Nord,
Zugang über Philippstr. 13, 10115 Berlin

Critters
Donnerstag, 19. August 2021, 20.00 Uhr
Freitag, 20. August 2021, 20.00 Uhr 

Im Rahmen des Open Humboldt Festivals
Open-Air-Bühne am Campus Nord. Zugang über Philippstr. 13, 10115 Berlin

Kontakt

Hans-Christoph Keller
Pressesprecher Humboldt-Universität zu Berlin

Tel.: +49 30 2093-12710 
hans-christoph.keller@hu-berlin.de

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