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Gemeinsam Lehren und Lernen

Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik findet vom 10. bis 13. März an der Freien Universität statt – erste Konferenz ausgerichtet von der Berlin University Alliance

Kooperationen und Verbünde sind in der Forschung nicht mehr wegzudenken. Anders sieht es in der Lehre aus: Lehrende und Studierende sind oftmals auf sich gestellt; Curricula werden von und für einzelne Institutionen entwickelt. Lehre stärker als Gemeinschaftsaufgabe zu begreifen, ist das Ziel der 49. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd), die in diesem Jahr von der Berlin University Alliance in Kooperation mit dem Berliner Zentrum für Hochschullehre ausgerichtet wird. Die Veranstaltung vom 10. bis 13. März ist die erste Konferenz des im Exzellenzwettbewerb erfolgreichen Verbunds.

Auf dem Programm stehen Podiumsdiskussionen, Vorträge und ein „Transfermarkt“, bei dem besonders innovative Lehr- und Lernprojekte vorgestellt werden. Eine „Digitale Spielwiese“ lädt dazu ein, sich mit neuen digitalen Trends in der Hochschullehre zu beschäftigen. Thema ist ferner, wie Ergebnisse der psychologischen und neurowissenschaftlichen Forschung für ein besseres Lernen an Universitäten und Hochschulen genutzt werden können. Zu der Veranstaltung werden rund 750 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet. Die Teilnahme an der Fachtagung ist kostenpflichtig, Studierende erhalten eine Ermäßigung; für Medienvertreterinnen und -vertreter ist die Teilnahme kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 3. März möglich.

Der Schwerpunkt liegt auf drei Themenfeldern, zu den jeweils Symposien mit renommierten Gästen aus dem In- und Ausland angeboten werden: Im ersten Themenfeld sollen Forschung und hochschuldidaktische Praxis miteinander in Verbindung gebracht werden. Inwiefern sind Forschungsergebnisse Grundlage für die Lehre? Welche Forschungsfragen entstehen aus der Praxis an den Hochschulen? Das zweite Themenfeld beschäftigt sich mit den Fächerkulturen und unterschiedlichen Lehr- und Lernformen: Wie können fächerspezifische Angebote zu den jeweiligen Inhalten entwickelt werden? Welchen Einfluss hat die Fachkultur auf die jeweilige Lehrpraxis? Im dritten Themenfeld geht es um die Hochschule als lernende Organisation: Wie stellen sich Universitäten und Hochschulen den Herausforderungen wie Digitalisierung, Internationalisierung oder Diversität? Welche Aufgaben kann man am besten gemeinsam institutionenübergreifend lösen?

Die insgesamt rund 260 Konferenzbeiträge zeigen eine große Vielfalt an Perspektiven: Lehrende und Studierende kommen zu Wort, Akteurinnen und Akteure aus der Bildungspolitik und den Fördereinrichtungen. Neben der alltäglichen Praxis der Hochschullehre stehen bildungspolitische Fragen und internationale Trends auf der Agenda. Neben dem Transfermarkt und der Digitalen Spielwiese wird auf der Berliner Tagung am Donnerstag, 12. März zum ersten Mal ein englischsprachiger Veranstaltungsstrang angeboten. Damit sollen die Arbeit der dghd und die Jahrestagung auch für internationale Kolleginnen und Kollegen geöffnet und die internationale Kooperation über Grenzen hinweg gefördert werden. Für die beiden Keynote-Vorträge am Mittwoch, dem 11. März und Donnerstag, dem 12. März, konnten Prof. Dr. Ada Pellert, Rektorin der Fernuniversität Hagen, und Dr. Joe Kim, Professor für Psychologie an der McMaster University, Kanada gewonnen werden.

Im Rahmen des Transfermarkts für innovative Lehrprojekte von Lehrenden und Studierenden werden die sechs innovativsten Beiträge von einer Jury und dem Publikum ausgewählt; die Preise sind mit jeweils 500 Euro dotiert und werden auf einem „Festival der Lehre“ am Donnerstag verliehen.

Thema der abschließenden bildungspolitischen Podiumsdiskussion am Freitag wird die Frage sein, wie sich innovative Konzepte und erfolgreiche Modelle guter Lehre nachhaltig in den Curricula der Hochschulen verankern lassen. Hintergrund der Diskussion sind das Auslaufen des „Qualitätspakts Lehre“ Ende 2020 und der Aufbau einer neuen Organisationseinheit für die neue Bund-Länder- Förderlinie „Innovation in der Hochschullehre“ ab 2021. Eingeladen sind Helena Schulte to Bühne (Bundesministerium für Bildung und Forschung), Prof. Dr. Carola Jungwirth (Vizepräsidentin für Lehre und Studium in der Hochschulrektorenkonferenz), Bettina Jorzik (Programmleiterin Lehre und akademischer Nachwuchs beim Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft), Prof. Dr. Klaus Diepold (Technische Universität München) und Jana Holz (Verein studentischer Nachhaltigkeitsinitiativen netzwerk n e. V.).

Die Berlin University Alliance ist ein Verbund aus Freier Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin und Charité – Universitätsmedizin Berlin. Die Partnerinnen haben es sich zum Ziel gesetzt, den Wissenschaftsstandort Berlin zu einem integrierten Forschungsraum zu entwickeln. Auch im Bereich der Lehre kooperieren die beteiligten Einrichtungen noch stärker: So sollen die Teilnahme an Lehrveranstaltungen in den jeweils anderen Einrichtungen erleichtert und die Einrichtung gemeinsamer Studiengänge vorangetrieben werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Spitzenforschung und Lehre. Die Berlin University Alliance wird als bundesweit einziger Exzellenzverbund im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gefördert.

Anmeldung

• Medienvertreterinnen und -vertreter mit Presseausweis melden sich bitte unter Angabe ihres Mediums an unter info@dghd.de. Für die Teilnahme ist eine bestätigte Anmeldung erforderlich.

Veranstaltungsort

Freie Universität Berlin, Rost-, Silber- und Holzlaube, 14195 Berlin

• Habelschwerdter Allee 45 (Haupteingang)

• Otto-von-Simson-Str. 26 (Anmeldung, Tagungsbüro, Hörsäle)

• Fabeckstr. 23-25 (Parallele Sessions)

Programm und weitere Informationen

Kontakt

Dr. Julia Prausa
Arbeitsstelle Lehr- und Studienqualität, Freie Universität Berlin

Tel.: +49 30 838 603 10
julia.prausa@fu-berlin.de

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