SFB 626/3: Poetiken des Unwahrscheinlichen

Auf einen Blick

Laufzeit
01/2011  – 12/2014
DFG-Fachsystematik

Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft; Kulturwissenschaft

Förderung durch

DFG Sonderforschungsbereich DFG Sonderforschungsbereich

Projektbeschreibung

Der poetologische Status des Unwahrscheinlichen ist in der Moderne mit einer Erfahrung gesteigerter Kontingenz verknüpft und manifestiert sich als Probe auf die Haltbarkeit bestehender Wissensordnungen. Am Beispiel der Werke von Hubert Fichte und Alexander Kluge wird dieser Zusammenhang in zweierlei Hinsicht untersucht. Einerseits wird danach gefragt, wie die Verschränkung von Fiktion und Dokumentation auf eine irritierende Ereignishaftigkeit verweist, die Entscheidungs- und Zuständigkeitsfragen aufwirft und das reflexive Potential ästhetischer Erfahrung freilegt. Andererseits wird ein Transfer diverser poetischer und medialer Strategien verfolgt, der die Einheit von Darstellungsformen auflöst und den Akzent auf überraschende Momente des Übergangs und des Bruchs zwischen verschiedenartigen Genres, Diskursen und ästhetischen Praktiken setzt.

Projektleitung

  • Person

    Prof. Dr. phil. Joseph Vogl

    • Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät
    • Institut für deutsche Literatur