SFB 626/3: Poetiken des Unwahrscheinlichen
Auf einen Blick
Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft; Kulturwissenschaft
DFG Sonderforschungsbereich
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Projektbeschreibung
Der poetologische Status des Unwahrscheinlichen ist in der Moderne mit einer Erfahrung gesteigerter Kontingenz verknüpft und manifestiert sich als Probe auf die Haltbarkeit bestehender Wissensordnungen. Am Beispiel der Werke von Hubert Fichte und Alexander Kluge wird dieser Zusammenhang in zweierlei Hinsicht untersucht. Einerseits wird danach gefragt, wie die Verschränkung von Fiktion und Dokumentation auf eine irritierende Ereignishaftigkeit verweist, die Entscheidungs- und Zuständigkeitsfragen aufwirft und das reflexive Potential ästhetischer Erfahrung freilegt. Andererseits wird ein Transfer diverser poetischer und medialer Strategien verfolgt, der die Einheit von Darstellungsformen auflöst und den Akzent auf überraschende Momente des Übergangs und des Bruchs zwischen verschiedenartigen Genres, Diskursen und ästhetischen Praktiken setzt.
Projektleitung
- Person
Prof. Dr. phil. Joseph Vogl
- Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät
- Institut für deutsche Literatur